Inhalt
< vorheriger Artikel

Großes Engagement unserer Samariter

Als am Donnerstag, den 21. September, etwa 150 Schülerinnen und Schüler aus Eisenstadt an einer Vireninfektion erkrankt waren, wurden auch unsere Samariter alarmiert. Mit zwei Rettungswägen und vier Sanitätern war der ASBÖ Ebreichsdorf vor Ort, um das Rote Kreuz Eisenstadt zu unterstützen.


Nachdem unsere Rettungskräfte um etwa 17 Uhr von der Leitstelle LEBIG alarmiert wurden, konnten sie sich nach nur 10 Minuten Anfahrtszeit bei der Einsatzleitung Eisenstadt einsatzbereit melden. Die von ihnen angebotene Unterstützung wurde dankend angenommen. Sie wurden einer der Sammelstellen zugeteilt, in der sich etwa 25 Schülerinnen und Schüler befanden. Den Kollegen bot sich ein Anblick, den sie so schnell nicht vergessen werden. Die Jugendlichen waren gezeichnet von den Strapazen, die die Infektion mit sich trug. Sie litten an ähnlichen Symptomen von unterschiedlicher Intensität. Die jungen Menschen mussten sich mehrmals übergeben und bekamen Durchfall; der dadurch einhergehende Flüssigkeitsmangel zeigte sich in der Blässe und der Trockenheit der Haut.

Doch dank der guten Ausbildung und Erfahrung in Großschadensereignissen, konnten sich die Ebreichsdorfer Samariter rasch einen Überblick verschaffen und effizient mit der Versorgung der jungen Patienten beginnen. Vier der schwer erkrankten Jugendlichen konnten im Anschluss durch die Fahrzeuge des ASBÖ Ebreichsdorf in die umliegenden Spitäler transportiert werden.

Aber auch die burgenländischen ASBÖ Gruppen beteiligten sich mit insgesamt elf Sanitätern und vier Einsatzfahrzeugen an der Rettungsaktion. Der Samariterbund verzeichnete 20 Abtransporte, etwas ein fünftel der erkrankten Personen.

Der Dank gilt unseren Einsatzkräften vor Ort, Richard Buchheit, Rudolf Cucka, Werner Dvorak, Stefan Fleischhacker, Markus Himmler, Klaus Kain, Markus Kappel, Peter Kohlbacher, Alexander Malleschitz, Jürgen Pöllinger, Georg Rack, Klaus Roser, Matthias Schlögl, Mario Stock, Christoph Strnad, wie auch dem Roten Kreuz Baden, das die Ebreichsdorfer mit Getränken versorgten.

Als um ca. 21 Uhr der Großeinsatz beendet wurde, fuhr der Rettungswagen des ASBÖ Andau den „allerletzten“ Patienten ins Krankenhaus Wr. Neustadt. Die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen war professionell.