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Handball EM2010

Ambulanzdienst bei der Handball EM 2010 in Innsbruck Für die vom 19.01.2010 bis 28.01.2010 ausgetragene Handball EM in  Innsbruck wurde der ASB Tirol mit der sanitätsdienstlichen Absicherung  beauftragt. Dazu galt es, an 6 Spieltagen in der Olympiahalle ein Großaufgebot an Personal und Material zu stellen.


Genau bedeutete dies, Personal für 3 Rettungsfahrzeuge, eine Sanitätsstation, die "Mobile Leitstelle", die Gemeindeeinsatzleitung, sowie mehrere mobile Trupps  einzuteilen.Letztendlich waren 80 Sanitäter im Einsatz, um dieses Großereignis zu bewältigen. Unterstützung kam dabei von der Johanniter Unfallhilfe Innsbruck, die für jeden Spieltag einen Rettungswagen samt Personal zur Verfügung stellte.Auch der ASBÖ-Landesverband Niederösterreich half mit: Nachdem schon bei der großen Katastrophenübung 2007 in der Wildschönau mit der "Mobilen Leitstelle" Erfahrungen gesammelt werden konnten, wurde sie  erstmals für einen großen Ambulanzdienst in Tirol eingesetzt. Dabei konnten  alle Möglichkeiten der Kommunikation getestet werden. Neben den mobilen Einsatztrupps, die sich in der Olympiahalle bei den Zuschauerrängen befanden , wurden  alle Rettungsfahrzeuge und die Gemeindeeinsatzleitung digital vernetzt. Auch mit der Leitstelle Tirol und der ASB Leitstelle bestand ständig Funk- und Telefonverbindung.Weiters wurde das ESIS (Einsatz Informations System) des Landes Tirol  zur Dokumentation verwendet, das in der "Mobilen Leitstelle", in der ASB Leitstelle Kirchbichl und der Gemeindeeinsatzleitung installiert wurde. Somit konnte das Großereignis lückenlos und nachvollziehbar für alle beteiligten Institutionen dokumentiert werden.Der ASB Tirol bedankt sich bei allen mitwirkenden Sanitätern, Helfern und Ärzten für die tolle Unterstützung. Womit wieder einmal bewiesen wurde, dass Großveranstaltungen in Tirol auch vom Samariterbund Tirol betreut werden können.