Inhalt
< vorheriger Artikel

Happy End nach stundenlanger Suchaktion

Bange Stunden in Weigelsdorf NÖ


Mit einem Happy End ist die Suche nach einem 80-jährigen Mann zu Ende gegangen. Der Mann war seit 11.12 ab 15 Uhr abgängig und konnte am 12.12, gegen 9 Uhr in Wien von einem beherzten Nachbarn aufgefunden werden. Der Mann war verwirrt aber zum Glück unverletzt.

Rund 60 Feuerwehrmänner und 15 Rettungssanitäter des ASBÖ Ebreichsdorf mit fünf Suchhunden suchten am Abend des 11.12 bis in die frühen Morgenstunden des 12.12 nach dem vermissten Anton E. aus Weigelsdorf. Dieser war mit seinem Fahrrad unterwegs und nicht wie gewohnt nach Hause gekommen. Auch zahlreiche Nachbarn beteiligten sich an der Suchaktion. Am Donnerstagvormittag wurde dann neuerlich eine Suchaktion mit Feuerwehr und Rettungshundestaffel gestartet. Nachbar Wolfgang Butscher, der in Münchendorf einen Blumenladen besitzt, entschloss sich nach einem Einkauf am Großgrünmarkt spontan jenen Bereich abzusuchen, wo Anton E. früher wohnte. Dazu ließ er sich via Telefon die genaue Adresse geben. „Ich suchte den gesamten Bereich ab, erst mit dem Auto dann zu Fuß. Ich durchkämmte einen Park und suchte sogar beim Merkur auf den Toiletten nach Toni“, so Butscher. „Als ich dann noch einmal zum Wohnhaus kam, wo Toni vor 25 Jahren wohnte, traute ich meinen Augen nicht. Toni stand vor der Tür zur Wohnhausanlage und versuchte gerade mit einem Schlüssel das Tor zu öffnen“, so der Blumenhändler. Anton E. war verwirrt, er dürfte mit dem Fahrrad von Weigelsdorf 35 Kilometer nach Wien gefahren sein und dort die ganze Nacht herumgeirrt sein. „Wolfgang, schön das ich dich treffe“, waren seine ersten Worte. Mit großer Erleichterung nahm Ehefrau Maria die Nachricht, dass ihre Toni wohl auf ist telefonisch zur Kenntnis. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, berichtet Maria E. „Wir wohnen seit mehr als 25 Jahren nicht mehr in Wien. Ich möchte allen Einsatzkräften von Feuerwehr und ASBÖ sowie allen Nachbarn für die Suche nach Toni herzlich danken“, so die überglückliche Frau. Ein besonderer Dank gebührt natürlich Wolfgang Butscher, der Anton gefunden hat.