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Hilfe von Mensch zu Mensch - Flüchtlingsbetreuung im Raum Kufstein


Ab 26.Mai 2015 wurden im Raum Kufstein aufgrund des G7- Gipfels über 500 Flüchtlinge aufgegriffen oder rückübernommen. Nur ein kleiner Teil stellte einen Asylantrag, die meisten wollen nun nach der beginnenden Räumung der Notquartiere weiter nach Deutschland oder Skandinavien.

Der Samariterbund Tirol betreute dabei durchgehend das Flüchtlingsaufnahmezentrum in der Mehrzweckhalle Schwoich. Alle Aufgenommenen verhielten sich sehr diszipliniert und es gab keinerlei gravierende Vorfälle während der gesamten Zeit. Ganz im Gegenteil, gegenseitige Hilfe untereinander, zum Beispiel beim Dolmetschen, war ganz selbstverständlich. Von Anfang an wurde von Seiten der Gemeinde und des Samariterbundes im Ort Schwoich viel Wert auf Transparenz, beständigen Informationsfluss, beste Zusammenarbeit und natürlich professionelle Organisation gelegt.

Das Ergebnis von Tagen und Nächten, die nicht immer ganz so einfach waren, fasst Bürgermeister Sepp Dillersberger in einem Infomail an allle Mitbürger zusammen: "Auf diesem Wege möchte ich mich beim Samariterbund (Landesgeschäftsführer Gerhard Czappek mit seinem Team), bei unserem Bauhof..., bei der Pfarre..., bei unseren Bildungseinrichtungen..., beim Securitydienst und beim BKH Kufstein...für die gute Zusammenarbeit bedanken. Mein besonderer Dank gilt vor allem unserer Schwoicher Bevölkerung, die nach entsprechender Information den Flüchtlingen so positiv gegenübergestanden ist und die das Schicksal dieser Menschen tief berührt hat. Die Aufnahme der Flüchtlinge und die weltoffene Einstellung der Schwoicherinnen und Schwoicher ist vielerorts mit Hochachtung aufgenommen und vermerkt worden."

Der Samariterbund kann sich diesen Worten nur anschließen und möchte auf diesem Wege auch noch einmal den Genannten, aber auch dem Bürgermeister selbst, der BH Kufstein, der Polizei und dem Roten Kreuz seinen Dank aussprechen! Vielen lieben Dank an alle "Samariter" und Helfer, welche in irgendeiner Weise berührend Menschlichkeit und "Hilfe von Mensch zu Mensch" tatkräftig gemeinsam "gelebt" haben.