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Hohe Auszeichnung für freiwillige Helferinnen und Helfer


Unter dem Motto "Österreich sagt Danke" haben heute Bundespräsident Heinz Fischer, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner aus Anlass des "Internationalen Tages der Freiwilligen" am 5. Dezember herausragende und vorbildliche Leistungen von Freiwilligen geehrt. 

Stellvertretend wurden heuer freiwillige Helferinnen und Helfer und Mitglieder der Katastrophenhilfs- und Rettungsdienste ausgezeichnet, die im Kampf gegen das Hochwasser und bei den Aufräumarbeiten im Frühsommer dieses Jahres unermüdlich im Einsatz waren. "Uns sind die Bilder von den zig-tausenden teilweise im Dauereinsatz befindlichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, in unvergesslicher Erinnerung", hob Sozialminister Hundstorfer einleitend hervor, um dann symbolisch jeder /jedem nominierten Freiwillige/n sowie den Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen vor rund 600 Gästen bei der Festveranstaltung in der Wiener St. Marx Halle zu danken.

"Gerade in Ausnahmesituationen, wie dem Hochwasser, wird einmal mehr deutlich, welchen hohen Stellenwert freiwilliges Engagement in unserem Land hat und welchen großen und großartigen Beitrag dieses Engagement der Menschen für unsere Gesellschaft und unseren Zusammenhalt leistet", stellte der auch für Freiwilligenpolitik zuständige Sozialminister fest und verwies darauf, dass mit rund 3,3 Millionen Freiwilligen oder ca. 46 Prozent der über 15-Jährigen Österreich auch im Freiwilligenbereich im europäischen Spitzenfeld liegt.

"So sind allein rund zwei Millionen Menschen bei uns in Organisationen und Vereinen - etwa bei den Freiwilligen Feuerwehren, bei den Rettungsorganisationen Rotes Kreuz, Arbeiter- Samariter-Bund Österreichs, Johanniter, Malteser, Wasser- und Bergrettung oder bei den Wohlfahrtsorganisationen Caritas, Volkshilfe, Hilfswerk, Diakonie und den vielen anderen Vereinen freiwillig und unbezahlt tätig" betonte Hundstorfer und verwies darauf, dass unsere Gesellschaft ohne die zahlreichen Freiwilligen nicht nur um vieles ärmer wäre und die Bewältigung von Aufgaben, wie z.B. der Naturkatastrophe heuer im Frühsommer, ohne die tatkräftige Hilfe, die Einsatzbereitschaft und das Engagement dieser Freiwilligen überhaupt nicht möglich gewesen wäre.

Im Beisein von Samariterbund-Präsident Franz Schnabl, Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller und Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann wurden 32 Samariterinnen und Samariter auf die Bühne gebeten.

"Österreich kann stolz sein auf unsere Freiwilligen und unser Land ist stolz auf Sie", würdigten Bundespräsident Fischer Sozialminister Hundstorfer und Innenministerin Mikl-Leitner unisono die vorbildlichen Leistungen und bedankten sich abschließend für das große Engagement der Ausgezeichneten im Rahmen der Hochwasserhilfe im Frühjahr dieses Jahres.

Foto&Text: Samariterbund Österreich (www.samariterbund.net)