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Hundeführerschein für Kinder und Jugendliche: Richtiger Umgang will gelernt sein

Der beste Freund des Menschen ist bekanntlich der Hund. Doch gerade Kinder müssen den richtigen Umgang mit den vierbeinigen Begleitern erst erlernen. Um unliebsame Erfahrungen und Unfälle zu vermeiden, starten nun die Hundeführer des Samariterbundes eine große Aktion in Kooperation mit Kindergärten und Schulen : den Hundeführerschein für Kinder.


Denn Hundebisse sind vermeidbar, wie die „Hundebissstudie“ des Grazer Kinderunfall-Forschungszentrums aus dem Jahr 2006 belegt. Dabei wurde den Ursachen von 5.872 Hundebiss-Unfällen auf den Grund gegangen. Fazit: Vor allem falsches Verhalten führt dazu, dass das Tier – zu 28 Prozent beim Spielen - plötzlich zuschnappt. Zu 73 Prozent ist das Kind dem Hund sogar bekannt. Gefährdet sind besonders Kinder unter zehn Jahren. Und denen geben nun die ASBÖ-Hundeführer nützliche Tipps, die auch gleich praxisorientiert an den kinderlieben Bellos des Samariterbundes ausprobiert werden. Ganz wichtig: Vor dem Streicheln erst beschnuppern lassen, ruhig bleiben und natürlich nicht ärgern.

 

Experten des Kinderunfall-Forschungszentrums empfehlen zudem erst einen Hund anzuschaffen, wenn die Kinder bereits das Schulalter erreicht haben. Mit sechs Jahren ist die Wahrscheinlichkeit von einem Hund gebissen zu werden nur halb so groß wie mit einem Jahr. Als Familienhunde besonders geeignet sind Labrador, Retriever, Spaniel und Mischlingshunde.

 

Nähere Informationen zum Hundeführerschein für Kinder und Jugendliche und die Hundestaffel des Samariterbundes Tirol erhalten Sie im Internet unter www.ani.or.at/news.php, unter 05332/77777 oder per mail unter tirol@samariterbund.net.