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Internationale Katastrophenhilfsdienst-Übung

Das Übungsszenario: Nach schweren Erdbeben in Nord- und Südtirol sind mehrer Täler nur erschwert erreichbar, die lokalen Kräfte haben Unterstützung angefordert. Für die Bewältigung der Situation wird eine leistungsfähige Trinkwasseranlage und basismedizinische Versorgung für die Bevölkerung angefordert. Die Alarmierung der Samariterbund - Übungsteams erfolgte am Mittwoch um 17.38 Uhr.


26.-30. September 2007

Derzeit läuft eine groß angelegte Katastrophenhilfsübung der ASBÖ Rapid Response Teams mit internationaler Beteiligung durch SAINT (Samariter International), dem Technischen Hilfswerk Landesverband Bayern (THW) und den örtlichen Behörden (Polizei, Feuerwehr, Bergrettung) stattfinden. Am 29. September 2007 lädt Präsident Franz Schnabl zu einer Pressekonferenz mit dem Tiroler Landeshauptmann-Stv. Hannes Gschwendtner und dem Bürgermeister der Wildschönau Peter Riedmann sowie zu einem anschließenden Besuch einiger Übungsorte ein.

 

Die TeilnehmerInnen an der Katastrophenhilfsübung wissen nicht, was auf sie zukommt: Sie wurden Mittwoch abend per SMS zum Einsatz gerufen. Die Übung findet unter erschwerten Bedingungen (Schlafentzug, Kälte, Übernachtung im Freien, etc) statt und soll TeilnehmerInnen unter professioneller Aufsicht von ExpertenInnen an ihre physischen und psychischen Grenzen heranführen. Dadurch lässt sich die Eignung der TeilnehmerInnen für den Katastrophenhilfsdienst praxisnahe beurteilen.

 

Programmpunkte im Rahmen der Übung:

 

Sanitätshilfsstelle, ASBÖ-Roadshow und Feldküche (Auffach, Talstation Schatzbergbahn)

Trinkwasseraufbereitung (Mühltal)

Versorgung eines Großunfalls (Schönangeralm)