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Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Samariterbund ist für internationale Einsätze wie nach dem Taifun auf den Philippinen oder dem Hochwasser in Südosteuropa gerüstet.


Anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober weist der Samariterbund darauf hin, wie wichtig regelmäßige Ausbildungen, Fortbildungen und die Durchführung von Übungen für die Katastrophenhilfe sind. Katastrophen wie das Hochwasser in Österreich und Südosteuropa oder der Taifun auf den Philippinen kommen plötzlich und unerwartet. Wenn es zum Ernstfall kommt, müssen Hilfekräfte wissen, was zu tun ist. "Daher ist es im Vorfeld wichtig, Handlungsabläufe regelmäßig zu üben", erklärt Wolfgang Krenn, Bundeseinsatzleiter beim Samariterbund.

Nun führte der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs im Raum Oberösterreich eine groß angelegte Katastrophenübung durch. Sie ist gleichzeitig auch eine Abschlussübung für neu ausgebildete Führungskräfte. Im internationalen Katastropheneinsatz stellt der Samariterbund mit seinem "Samaritan Austria - Rapid Response Team" ( SA-RRT) speziell ausgebildete und für den Auslandseinsatz vorbereitete Samariterinnen und Samariter für den Ernstfall bereit. Das bei der EU registrierte Team hat heuer an einer internationalen Übung in Estland erfolgreich teilgenommen. Das Katastrophenszenario für die Übung war das Retten verletzter und verschütteter Menschen nach einem fiktiven Erdbeben. Das österreichische Team führte seine gesamte technische Ausrüstung, Verpflegung und Trinkwasser zur Selbstversorgung mit.

"Das SA-RRT des Samariterbundes hat die gestellten Aufgaben wieder professionell gelöst und die eigene Leistungs- sowie Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt", so Wolfgang Krenn weiter: "Bei unseren Hilfs-Einsätzen nach dem Erdbeben auf Haiti 2010/11, auf den Philippinen nach dem verheerenden Taifun 2013 sowie nach dem Hochwasser am Balkan heuer konnten wir auf dieses Wissen zurückgreifen." Nach akuten internationalen Katastrophen-Einsätzen unterstützt der Samariterbund regelmäßig auch mit längerfristigen Maßnahmen zum Wiederaufbau und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.