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Katastrophenhilfeübung DIANA 2013


Nach 51 intensiven Einsatzstunden ist die dreitägige Katastrophenübung „DIANA 2013“ am Sonntag, den 6. Oktober 2013, in Wien abgeschlossen worden. Bei eisigen Temperaturen waren am Wochenende 29 Gruppen- und Bereitschaftsleiter, 72 Übende, 56 Figuranten, 18 Trainer,  und 8 Mitarbeiter des Verpflegungsdienstes im Einsatz. Insgesamt waren weitere 61 Personen als Unterstützung der Übungsleitung damit beschäftigt, die Szenarien einzurichten und die Figuranten vorzubereiten.  Die Übung war gleichzeitig die Abschlussprüfung für die heurigen Führungskräfte-Ausbildungslehrgänge mehrerer Landesverbände des Samariterbundes. Auch die Übungsleitung setzte sich aus Mitarbeitern der Landesverbände und des Bundesverbandes zusammen.

Als Rahmenszenario wurden außergewöhnliche Wetterkapriolen in Ostösterreich angenommen: Windspitzen bis zu 160 km/h  beschädigen die Infrastruktur und Gebäude stark. Durch  herumwirbelnde Trümmer und Fassadenteile gibt es zahlreiche Verletzte. Krankenhäuser und Rettungsdienste stoßen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Die Feuerwehren stehen im Dauereinsatz. Etliche Bezirke in Ostösterreich haben bereits den Katastrophenzustand ausgerufen. Samariterbund-Einheiten aus allen Bundesländern werden in Wien zusammengezogen, um den laufenden Rettungsdienst zu unterstützen, Betreuungsstellen einzurichten und für zu erwartende zusätzliche Aufgaben bereitzustehen.

Bei insgesamt 20 verschiedenen Szenarien an sieben verschiedenen Einsatzorten wurden die angehenden Führungskräfte und ihre Teams bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gefordert. Es mussten Vermisste gefunden, Patienten gerettet und versorgt und besondere Gefahren wie die Versorgung eventuell kontaminierter Patienten bewältigt werden. Besonders genau beobachtete die Übungsleitung dabei, wie die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten und die Kommunikation mit dem Führungsstab funktionierten.

Die Übungsleitung und Abg. z. NR Otto Pendl, der geschäftsführende Vizepräsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, gaben sich am Sonntagabend sehr zufrieden: „Nicht nur die Übungsteilnehmer konnten neue Erfahrungen gewinnen, auch die Übungsleitung hat im Hinblick auf künftige Übungen und Einsatze wertvolle Erkenntnisse gesammelt. Das alles dank des großen Engagements aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, bedankte sich Otto Pendl.