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Katastrophenhilfsdienst-Helferkurs erfolgreich über die Bühne gegangen

Im Katastrophenhilfsdienst-Helferkurs werden unseren SamariterInnen Fertigkeiten und technische Grundkenntnisse vermittelt, die sie bei Großschadensereignissen und Katastrophen aber auch im täglichen Einsatz im Rettungs- und Krankentransportdienst benötigen.


Theorieteil in Wien

Der Theorieteil, unter Kursleiter Ing. Heinz Pfeiler, fand in der Pillergasse statt. Folgende Themen wurden dabei durchgenommen:

Einteilung der Schadenselemente und Kennzeichnung von Schadstellen

Erlernen vom richtigen Umgang mit Leinen, Knoten und Absperrbändern

Erkennen von Gefahren an der Einsatzstelle

Karten und Geländekunde

Brandlehre und -schutz

Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Stoffe (Atomare, Biologische, Chemische Stoffe)

Umgang mit Leitern

Verpflegseinsatz (Theorie und Praxis)

Gesetze und Verordnungen

 

Praxisteil in Hornstein

Der Praxisteil, eine Großschadens-/Katastrophenhilfeübung, fand in Hornstein/Burgenland statt. In einem Stationenbetrieb wurde abwechselnd an 3 Stationen geübt.

Station 1: Aufbau und Betrieb einer Sanitätshilfsstelle (SanHiSt)

Station 2: Errichten und Betreiben einer Verpflegsausgabestelle (Feldküche), Entstehungsbrandbekämpfung

Station 3: Personenrettung im schwierigen Gelände mit leichtem Bergegerät und Orientierung im Gelände

 

Einsatzübung bei Tag und Nacht

Um das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen, wurde der Einsatz verschiedener KHD-Einsatzmodule geübt. Der Samariterbund Wien übte kombinierten Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungseinsatz unter erschwerten Bedingungen - verschiedene Szenarien mit einem zugstarken Element mit mehreren Fahrzeugen und einem Basisgroßunfallset (BAGUS). Die Nachtübung war für alle Einsatzkräfte eine große Herausforderung. Die Abschlussübung fand am Sonntag gemeinsam mit der Feuerwehr Hornstein statt. Diese diente gleichzeitig um die Einsatzbereitschaft von SanitäterInnen, Material und Gerät sowie Fahrzeuge zu überprüfen

Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann und Katastrophenschutzbeauftragter-Stv. des LV-Wien Peter Erdle, konnten sich am Sonntag persönlich von der Einsatzfähigkeit von Mannschaften und Gerät des Landesverbandes Wien und der Wiener Gruppen überzeugen. Die Abschlussbesprechung fand bei einem Heurigenfest der Gruppe Hornstein statt.