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Katastrophenübung des Samariterbundes in Walchsee


Leider spielte der Wettergott am Samstag, den 14.09.2013, nicht ganz so mit, wie es der Wetterfrosch am Vortag verlässlich mit besten Übungsbedingungen angesagt hatte. Eigentlich passierte mit strömendem Regen und dichtem Nebel genau das Gegenteil und wirbelte das von Landesrettungskommandant Robert Lauf akribisch vorbereitete Flugprogramm der Hubschrauber und somit den gesamten Einsatzplan gehörig durcheinander. Doch das Tiroler Improvisationstalent von Robert Lauf und seinen Helferlein sowie dem zweiten Übungsleiter der Feuerwehr Walchsee ABI Jakob Fuchs ließ nach kurzem Durchschnaufen eine toll attraktive Katastrophenübung mit drei Grundaufgaben über die "realistische Bühne" gehen.

Beim simulierten Absturz eines Kleinflugzeuges am Heuberg in 1200 Metern Seehöhe mit vier Personen an Bord mussten die Einsatzkräfte terrestrisch hingebracht werden, da der dichte Nebel alle Flugbewegungen unmöglich machte. Nach Abschluss konnten mit dem Polizeihelikopter in einer Wetterlücke (fast) alle Sanitäter und Feuerwehrleute ins Tal geflogen werden.

An Station zwei war ein PKW mit vier Helfern, die beim Flugzeugabsturz zu Hilfe eilen wollten, bei der Lippenalm in 1000 Meter Höhe von der Bergstraße abgekommen und die Insassen alle eingeklemmt worden. Einsatzkräfte mittels Bergetau sowie Bergeschere per Materialflug konnten großteils mit dem ÖAMTC Heli geflogen werden.

Die dritte Aufgabe bestand in einer gemeinsamen Einsatzleitung mit Lageführung von Feuerwehr, Flugdienst und Rettungsdienst sowie dem Aufbau eines Absprungplatzes für die Hubschrauber.

Danke an folgende Teilnehmer: Feuerwehr Walchsee, Feuerwehr Niederndorf, Feuerwehr Kufstein Flugdienst, Feuerwehr Bezirk Lageführung, ÖAMTC Flugrettung, Flugpolizei Tirol, den Übungsleitern Robert Lauf und Jakob Fuchs und natürlich an alle Rettungskräfte und Verletztendarsteller des Samariterbundes für den tollen Zusammenhalt und das einmalige Teamwork in einer wirklichen Ausnahmesituation!