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…kommt der Weihnachtsmann…


Menschen aus dem westlichen Kulturkreis begehen mit dem Weihnachtsfest auch eines der größten Feste des Jahres. In anderen Kulturen hat das Weihnachtsfest hingegen keine Bedeutung.

Um den BewohnerInnen das Weihnachtsfest und auch seine Symbole näher zu bringen, stand das Fest am Winkeläckerweg ganz im Zeichen des Selbsterfahrens. Bevor jedoch die einzelnen Stationen – Flügel-Basteln, Weihnachtsmann-Mütze und Bart, Lebkuchen, das Weihnachtsquiz, und die Laternen-Station – besucht werden wollten, sorgte Kasperl für den Auftakt des Festes. Danach wurde mit der Schere ausgeschnitten, geklebt, probiert und Lebkuchen gekostet. Anschließend wurde der Weihnachtsmann freudig begrüßt, der vor dem festlich geschmückten Christbaum Geschenke an die Kleinsten verteilte.
„Für uns ist Weihnachten auch als Fest selbstverständlich“, erklärt Daniela Frey, Leiterin des Hauses Winkeläckerweg, „aber viele Menschen, die bei uns Schutz suchen, haben wenig eigenen Bezug dazu.“ Ihnen die Möglichkeit zu bieten, ein eigenes, sehr persönliches Verhältnis zu Weihnachten auf zu bauen, ist Ziel der Feierlichkeiten, die auch von Herr Bezirksvorsteher, Ingenieur Heinz Lehner besucht wurden. „Unsere BewohnerInnen haben diese Einladung sichtbar gerne angenommen“, so Frey weiter, „und der Wille zur Mitgestaltung ist die beste Voraussetzung zur Integration.“

Unterstützung fand das Team bei C&A, H&M, DM, Mc Donalds, den Roten Nasen, dem Lions Club, Vöslauer und der Wiener Tafel – herzlichen Dank.