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Kraft tanken für die kommenden Herausforderungen

Seit nunmehr 25 Jahren zeichnet die Rettungsstelle Ebreichsdorf des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs (ASBÖ) für die Sanitätsversorgung in der Großgemeinde Ebreichsdorf verantwortlich. Ein Vierteljahrhundert Rettungsdienst mit Höhen und Tiefen. Grund genug, um im Rahmen eines Festaktes zurückzublicken und verdiente Unterstützer und Mitglieder vor den Vorhang zu bitten. Obmann Anton Mondl und „Hausherr“ Bürgermeister OSTR Mag. Josef Pilz luden deshalb am 4. September 2009 zahlreiche Festgäste ins Rathaus Ebreichsdorf ein. Die Musikschule Ebreichsdorf-Seibersdorf unter der Leitung von Direktorin Dr. Barbara Wieländer sorgte für die musikalische Umrahmung.


Vom Rettungskrieg zum integrativen Bestandteil der Stadtgemeinde

Obmann Anton Mondl ließ in seiner Ansprache die wechselvolle Geschichte der Samariter in Ebreichsdorf Revue passieren. War 1984 noch vom „Rettungskrieg“ die Rede, so ist die Rettungsstelle heute ein integrativer Bestandteil der Stadtgemeinde. Er bedankte sich vor allem bei jenen mutigen Personen, die vor 25 Jahren mit hohen Engagement und teilweise persönlichem Haftungsrisiko nicht davor zurückscheuten, die Rettungsstelle zu gründen. Einige davon wie z.B. die Altbürgermeister Willibald Valenta und Bruno Matejka waren unter den Festgästen. Über den Notarztdienst 1986, die Rumänienhilfe 1989 bis zur Eröffnung der neuen Dienststelle am Gnadenbachweg 2003 spannte sich der geschichtliche Rückblick.

Und trotz aller Beteuerungen im Rahmen eines Festaktes aktuelle Probleme des Rettungswesen in Niederösterreich außen vor zu lassen, fanden alle Festredner dann doch auch zu den Herausforderungen der Zukunft die passenden Worte. Der Präsident des ASBÖ-Landesverbandes NR Bürgermeister Otto Pendl meinte, dass gerade eine solche Rückschau auf die wechselvolle Vergangenheit Kraft gibt, um sich auch den künftigen Herausforderungen zu stellen. Direktor Franz Schnabl, Präsident des ASBÖ-Bundesverbandes, zeigte sich optimistisch, dass der Samariterbund mit seiner Vision einer gesamtheitlichen Gesundheitsorganisation gut für die Zukunft aufgestellt ist. Und Landesrätin Mag. Karin Scheele unterstrich ihre Unterstützung für die Rettungsorganisation in der laufenden Neuordnung des Rettungswesens in Niederösterreich.


Hilfe von Mensch zu Mensch – Wer hilft den Helfern?

Bürgermeister Mag. Josef Pilz dankte in seiner Festrede allen Samariterinnen und Samaritern für die bisher geleistete Arbeit. Er habe mehrmals im Kreise seiner Familie die tolle und verlässliche Hilfe der Samariter erfahren und schätzen gelernt. Die Stadtgemeinde steht hinter der ASBÖ-Rettungsstelle und versucht im Rahmen ihrer Möglichkeit auch finanziell über die kommenden schwierigen Zeiten hinweg zu helfen. Trotzdem müsse der ASBÖ sehr kreativ alle Lösungsansätze durchdenken, um auch in Zukunft bestehen zu können.

Ehre, wem Ehre gebührt!

Im Anschluss an seine Festrede sprach Bürgermeister Pilz per Gemeinderatsbeschluss einigen verdienten Samariterinnen und Samaritern Dank und Anerkennung für ihre Leistungen aus. Obmann Anton Mondl wurde mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde Ebreichsdorf ausgezeichnet.

Aber nicht nur die Stadtgemeinde Ebreichsdorf bedankte sich bei den Samaritern, auch die Samariter baten ihrerseits verdiente Personen und Mitglieder vor den Vorhang, um mit einer Ehrung „Danke“ für das herausragende Engagement zu sagen.

Am Samstag, dem 5. September feierte dann die ASBÖ-Gruppe Ebreichsdorf anlässlich eines „Tages der offenen Tür“ mit der Bevölkerung.


Ehrenplakette in Bronze für ihre Verdienste um den Samariterbund in Ebreichsdorf:

• Michael Zyt (Gründungsmitglied)
• Stadtrat Johann Deimel

Ehrenplakette in Gold für den Mut vor 25 Jahren gegen den Widerstand vieler den ASBÖ nach Ebreichsdorf zu holen:

• Bürgermeister a.D. Stadtrat Bruno Matejka (Gründungsmitglied)
• Bürgermeister a.D. Willibald Valenta (Gründungsmitglied)

Verdienstmedaille am rot-weiß-roten Band in Bronze:

• Vizebürgermeister Günther Czompo
• Olga Ebhart
• Gerhard Steiner senior (Gründungsmitglied)


Verdienstmedaille am rot-weiß-roten Band in Silber:

• Kommandant Hauptbrandinspektor Michael Ditzer

Verdienstmedaille am rot-weiß-roten Band in Gold:

• Bürgermeister OSTR Mag. Josef Pilz

Leistungsmedaille am Roten Band für Verdienste um den Samariterbund im aktiven Sanitätsdienst

Bronze:

• Dominik Blechinger
• David Christ
• Friedrich Höckerl
• Felix Jarosch
• Markus Kappel
• Natascha Knotzer
• David Kuchler
• Andreas Lauberger
• Markus Lukas
• Thomas Nemeth
• Wolfgang Windis
• Konrad Zierhut

Silber:

• Johannes Ehrenhofer
• Ronald Waniczek
• Ing. Thomas Wenk
• Paul Wonka

Gold:

• Gabriele Holemar
• Herbert Holemar


Leistungsmedaille am blauen Band für Verdienste um den Samariterbund als Funktionär

Bronze:

• Mag. Michael Wilczek

Silber:

• Dr. Doris Prochaska-Schirl (Gruppenärztin)
• Obmann Anton Mondl

Jubiläumsabzeichen für Ihre langjährige Tätigkeit für den Samariterbund:

Bronze:

• Harald Haselbacher
• Corneliu Iancu

Dank und Anerkennung durch die ASBÖ-Gruppe Ebreichsdorf für die neue Jugendleiterin

• Bettina Lukas