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Landeshauptversammlung des Samariterbundes NÖ


Präsident Abg. z. NR Otto Pendl in seinem Amt bstätgt

Trumau, am 8. Juni 2013

Zur 17. Landeshauptversammlung des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich Landesverband für Niederösterreich im Veranstaltungszentrum Trumau fanden sich neben den Delegierten SamariterInnen auch zahlreiche Ehrengäste ein, die die Leistungen der zweitgrößten Rettungsorganisation würdigten.

Landesrat Ing. Maurice Androsch, zuständig für Gesundheit und Soziale Verwaltung in NÖ, zeigte sich zuBeginn seiner Grußworte beeindruckt von den Leistungen der Samariterrettungsstellen. Aktuell nahm er natürlich, so wie alle weiteren RednerInnen, Bezug auf die Hochwasserkatastrophe, die uns zurzeit Land auf Land ab beschäftig. Er dankte dem Samariterbund, dass er mit seinen Professionisten - den Helferinnen und Helfern in den Krisengebieten vor Ort ist und gemeinsam mit den anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen hervorragende sowie vielfältige Arbeit zum Wohle der Menschen in unserem Bundesland leistet.

Der Präsident des ASBÖ Dir. Franz Schnabl ging in seiner Rede weiters auf die generelle Situation der Rettungsorganisation ein. - Die Veränderungen im Freiwilligendienst und die Herausforderungen, die den ASBÖ künftig noch beschäftigen werden. Er blickte stolz auf die letzten 4 Funktionsjahre zurück und sein Dank galt allen freiwilligen und hauptamtlichen SamariterInnen sowie den Zivildienstleistenden und unterstützenden Mitgliedern.

Zu den Ehrengästen bei der Hauptversammlung zählten unteranderem noch der Bürgermeister von Traiskirchen LR aD. Friedrich Knotzer, der neue Bürgermeister von Trumau Andreas Kollross sowie ASBÖ-Bundessekretär Reinhard Hundsmüller, ÖRK NÖ-Präsident Willi Sauer und FF-BezKdt. Anton Kerschbaumer.

Präsident Otto Pendl zollte seinen SamariterInnen großen Respekt, vor allem jenen, die gerade im Hochwassereinsatz waren und dankte für die ausgezeichnete Einsatzkoordinierung und Abwicklung. Die schwierigen und durchaus sehr antrengenden Situationen - über viele Einsatzstunden hinweg, forderten die Teams in den betroffenen Regionen oft bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Selbstverständlich lobte der Präsident im selben Atemzug nicht nur unsere SamariterInnen, sondern auch die beispielgebende Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Roten Kreuz sowie allen weiteren Rettungs- und Hilfsorganisationen und natürlich auch mit dem Österreichischen Bundesheer und der Executivorgane. Sein DANK richtete sich weiters an Landeschefarzt Dr. Wolfgang Pramendorfer und an das KIT-Team NÖ.

Otto Pendl beendete seine Rede mit der Thematik über die schon seit vielen Jahren andauernde Diskussion rund um die Finanzierungsprobleme und forderte die Politik auf zu Handeln, denn die gegenwertigen Zustände sind den Rettungsdiensten nicht mehr zumutbar und gefährden unser Gesundheits- und Sozialsystem.

Im Anschluss wurde der Landesvorstand von den anwesenden Delegierten neu gewählt und mit großer Mehrheit bestätigt. Nationalrat Otto Pendl wurde mit seinen beiden Vizepräsidenten Otto Kernstock und Dr.jur. Franz Amler gemeinsam mit den zur Wahl stehenden Vorstandsmitgliedern wieder gewählt.

Herzliche Gratulation und alles Gute sowie viel Erfolg für die künftigen Aufgaben und Herausforderungen.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen klang die Tagung gemütlich aus und mit dem Blick in die Zukunft gerichtet reisten die Delegierten wieder nachhause in ihre Dienststellen und Stützpunkte.