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Landessanitätswettbewerbe im Bezirk Purkersdorf


Purkersdorf, 19.06.2009; Erstmals in der Geschichte des Samariterbundes durfte die Gruppe Purkersdorf die Landesanitätsbewerbe ausrichten. 140 TeilnehmerInnen in den Klassen Jugend I, Jugend II und Erwachsene konnten in realitätsnahen Wettbewerben ihr Können unter Beweis stellen. Die Jugend nutzte die Fenstertage gleich zu einem 3 tägigen vorsommerlichen Zeltlager auf der Feldwiese in Mauerbach. In diesem Rahmen gab es neben dem Wettbewerb auch zahlreiche Aktivitäten wie Fußballspielen, Lagerfeuer, Wanderungen, Spiele und vieles mehr. Die Organisation des Zeltlagers lag in den bewährten Händen des Leiters der Gesundheits- und Sozialen Dienste Herrn Marcus Schreiber. Großartige Unterstützung fanden die Purkersdorfer Samariter in der Feuerwehr Mauerbach.

Die Erwachsenen präsentierten ganztägig auf den verschiedenen Stationen im Gemeindegebiet Purkersdorf den zahlreichen ZuschauerInnen ihre Fähigkeiten. Von der optimalen Versorgung eines schwerverletzten Patienten im Klettergarten Irenental, über eine Reanimation im Wienerwaldbad bis hin zu einer komplexen Menschenrettung in Kooperation mit der FF-Gablitz am kleinen Steinbruch reichte die Bandbreite der Bewerbe. Zusätzlich mussten die TeilnehmerInnen ihre fahrerische Präzision und ihr Können bei einem Geschicklichkeitsparcour und ihr theoretisches Wissen in einem Jeopardyquiz unter Beweis stellen. Die Vorbereitung und Organisation des Tagesablaufs sowie die kulinarische Versorgung aller TeilnehmerInnen und Begleitpersonal wurde vom unserem Team unter Leitung der Hauptrettungskommandanten Karl Höbling und Herbert Willer.

Der Samariterbund Purkersdorf war aber nicht nur für die Organisation und Versorgung zuständig, sondern nahm auch mit 3 Trupps sehr erfolgreich an den Bewerben teil:
Erwachsene: Fritz Hruska, Markus Wiedermayer, Sebastian Girsch
Jugend I : Veronika Kobrna, Lukas Niedl, Patrick Lederhofer
Jugend II: Melanie Brandtner, Marcel Niedl, Raphael Lehner

"Sanitätsbewerbe dienen nicht nur dem gruppenübergreifenden Zusammenhalt der Niederösterreichischen Samariter. Sie stärken auch das Vertrauen der Bevölkerung in unseren Rettungsdienst. Durch die vielfältige Gestaltung der einzelnen Stationen konnten sie sich über die Breite der Aufgaben, die auf unser Rettungspersonal zukommen können, ein gutes Bild machen" meinte dazu Christian Hiel, Obfrau Stellvertreter des Samariterbund Purkersdorf.

Die Siegerehrung fand im feierlichen Ambiente des Sportplatzes Speichberg statt. Hochkarätige Prominenz hatte sich eingefunden, um Niederösterreichs beste HelferInnen auszuzeichnen: Bundesministerin Mag.Claudia Bandion-Ortner, LR Mag. Johann Heuras, LR Mag. Karin Scheele, BGM Mag. Karl Schlögl, BGM Gottfried Jelinek, Vize-BGM Mag. Maria-Anna Pleischl, sowie StR Christine Mandl waren als Ehrengäste anwesend. Für den Samariterbund waren der Präsident des Samariterbundes Österreich Franz Schnabl, Bundessekretär Reinhard Hundsmüller, Bundeskontrollobmann Friedrich Necesany, der Präsident des Samariterbundes Niederösterreich, NR Otto Pendl, Landessekretär Johann Falkensteiner, der stv. Landesjugendreferent Wolfgang Perzl, Ehrenpräsident Erich Holaubek, sowie die Obfrau des ASB-Purkersdorf Brigitte Samwald und der gesamte Vorstand.

Der Präsident des Bundesverbandes Franz Schnabl lobte die jahrzehtelange erfolgreiche Arbeit des Samariterbundes Purkersdorf unter der Führung von Brigitte Samwald, sowie den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Obfrau Brigitte Samwald bedankte sich bei ihren MitarbeiterInnen welche sich ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellen für die überragende Leistung.

Dutzende MitarbeiterInnen des Samariterbund Purkersdorf waren über das Wochenende ehrenamtlich im Dauereinsatz. Neben den zahlreichen organisatorischen Aufgaben wurde auch die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte für eventuelle Zwischenfälle verstärkt. Besonderer Dank ergeht an die Gemeindeverantwortlichen der Stadt Purkersdorf und der Marktgemeinde Mauerbach, der Freiwilligen Feuerwehr Gablitz, der Freiwilligen Feuerwehr Mauerbach, den Bundesforsten, der Asfinag sowie den zahlreichen Sponsoren und UnterstützerInnen aus der regionalen Wirtschaft.