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Larynx-Tubus Einschulung

Im Stützpunkt Wiener Neustadt! Schnelle und stabile Versorgung in Notfällen durch Rettungssanitäter.


Teilnehmer der Schulung

Reanimation und Fallbeispiele

Fixieren des Larynxtubus

Das anbringen erfolgt während der Reanimation

Teamwork ist entscheidend

Gegenseitige Unterstützung

Cuffen und schnelles Handeln sind gefragt

Am 18.04.2015 fand eine Einschulung für das Setzen eines Larynxtubus (Kehlkopf - Tubus), für alle Hauptberuflichen, Ehrenamtliche, sowie Zivildiener im Stützpunkt Wiener Neustadt statt. Ab dem 1.1.2015 haben Rettungssanitäter die Genehmigung einen Larynxtubus im Zuge einer besseren und suffizienteren Atmung zu setzen. Reanimationsbedürftige Patienten welche von Rettungs- sowie Notfallsanitätern bisher nur von Beatmungsmasken beatmet werden durften, haben somit eine höhere Überlebenschance.

Im Laufe des Vormittags wurde die gesamte Theorie, von der Anatomie bis zur Anwendung, sowie der Aufbau und die Anwendung durchbesprochen. Der Larynxtubus ist ein medizinisches Einwegprodukt und soll als Hilfsmittel für kritische Patienten, welche beatmet werden müssen, dienen. Alle Beteiligten hatten einen gemütlichen Aufenthalt am Stützpunkt und kooperierten bei den verschiedensten Fallbeispielen. Die Zusammenarbeit bei solchen Patienten spielt eine entscheidende Rolle. Von hoher Bedeutung war ebenso der Ablauf vom Starten der Reanimation bis hin zum Setzen des Tubus. Hier war gutes Teamwork gefragt um einen Großteil der Eventualitäten in der zukünftigen Praxis anwenden zu können.

Die Vortragenden nahmen sich viel Zeit, um jeden Sanitäter bei seiner Vorgehensweise tatkräftig zu unterstützen. So konnten alle Teilnehmer bestmöglich auf die Praxis vorbereitet werden. Wegen der zahlreichen Fallbeispiele wurden auch in den Einsatz und Krankentransportwagen des Samariterbundes Wiener Neustadt, verschiedene Reanimationsbeispiele auf der Trage vorgenommen. Hier spielten besonders der enge Hantierungsraum und die schnelle Vorgehensweise eine wichtige Rolle.

Die gesamte Schulung nahm in etwa 8 Arbeitsstunden in Anspruch, wobei hier genügend Zeit blieb um Fragen der Teilnehmer klären zu können und um selbst noch einmal ein Anbringen des Larynxtubus vorzunehmen. Im Endeffekt war diese praxisbezogene Arbeit eine enorme Bereicherung für die Mitglieder und freiwilligen Helfer des Samariterbundes. Nicht nur in der Anwendung mit dem Neuen medizinischen Objekt, sondern auch im Bereich Reanimation und Herangehensweise. Diese Durchläufe waren eine gute Übung für alle Sanitäter da ohnehin die Reanimation im Berufsleben glücklicherweise eine Seltenheit ist.