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Linz: Neuer Rekord in der Flüchtlingsbetreuung

Nahezu 1.000 Flüchtlinge wurden von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in den vergangenen 24 Stunden betreut.


Die ehrenamtlichen HelferInnen des Samariterbundes leisten seit über einem Monat Unglaubliches. "Die Anzahl der Flüchtlinge stellt bei der Versorgung dabei das geringere Problem dar. Für uns ist vor allem der häufige Wechsel eine logostische Riesenherausforderung. Immer wenn eine Gruppe das Haus verlässt, werden alle Räume gereinigt, die Betten aufbereitet und die Lebensmittelvorräte ergänzt. Die Versorgung der Menschen mit warmer, trockener Kleidung und die medizinische Versorgung machen wir ohnedies permanent.", so der tagesverantwortliche Leiter, Rettungssanitäter und DGKP Michael Feller, der selber seit Beginn des Einsatzes am 5. September bisher unzählige Stunden ehrenamtlich in der Flüchtlingsversorgung mitgearbeitet hat.

Wie wertvoll ein beheizbares winterfestes Quartier bereits jetzt ist zeigte die vergangene Nacht. Auch wenn die Zahl der Flüchtlinge mit "nur" 129 (8 Kinder, 3 Frauen, 118 Männer) im Vergleich zu der Rekordzahl vom Vortag, mit nahezu 1.000 betreuten Menschen wesentlich geringer war, war durch verstärkte Versorgungen besonders das Sanitätsteam gefordert. So mussten das Team um Quartierleiterin, Notfallsanitäterin und DGKS, Martina Probst viele Fußverletzungen behandeln, da die Flüchtlinge trotz stetig sinkender Temperaturen und feuchterem Wetter teilweise immer noch in Sandalen unterwegs sind und keine geschlossenen Schuhe haben. Die SamariterInnen wurden dieses Mal tatkräftigst durch ein Team freiwilliger Helfer von den Barmherzigen Schwestern und den Barmherzigen Brüdern nämlich Sandra Guber, Gudrun Johler und Dr. Claudia Mirtl unterstützt. "Auch wenn heute weniger Kinder dabei waren, merken wir, dass gerade auch für die Kleinen ein Platz zum Aufwärmen immer wichtiger wird!", so Koll. Probst