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Linzer Samariter übten mit der Freiwilligen Feuerwehr Leonding

Die Monatsübung April der Freiwilligen Feuerwehr Leonding behandelte wie im Vormonat einen schweren Verkehrsunfall. Auch diesmal waren Fahrzeuge des Samariterbundes Linz vor Ort, um gemeinsam mit einem Team vom Roten Kreuz Leonding die Betroffenen zu versorgen.


Fotos: Tim Schöftner

Ein Pkw war mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch Leonding unterwegs gewesen, musste allerdings an einer Kreuzung unerwartet einem entgegenkommenden Bus Platz machen. Das leichtsinnige Ausweichmanöver endete verheerend. Durch eine Böschung wurde das Fahrzeug in die Luft gehoben und landete seitlich im Reisebus.

Nachdem durch die Feuerwehr ein kleiner Fahrzeugbrand gelöscht war, konnten sich die Einsatzleiter von Rettungsdienst und Feuerwehr ein Bild der Lage machen: Im Bus selbst befand sich, neben zwei kaum verletzen Personen, ein eingeklemmter, bewusstloser Patient. Auch aus dem Pkw, der schräg im Bus verkeilt war, mussten Fahrer und Beifahrer befreit werden. Eine durchaus schwierige Aufgabe für die Teams der drei angerückten Rettungswägen und des Notarzteinsatzfahrzeugs. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit der Feuerwehr gelang es jedoch, alle Patienten zu beurteilen, nach Dringlichkeit zu priorisieren, aus den verunfallten Fahrzeugen zu retten und innerhalb beeindruckend kurzer Zeit für den Transport in die Krankenhäuser bereitzuhaben.

"Alle Rettungsteams haben sehr professionell gearbeitet und auch das Zusammenspiel mit der Feuerwehr war einwandfrei", lobte Einsatzleiter Florian Grimpe seine Kolleginnen und Kollegen. "Der Lerneffekt solcher Übungen ist für alle Beteiligten sehr groß. Ich würde mir wünschen, dass diese Übungsreihe so fortgeführt wird."

Mitwirkende: Florian Grimpe, Daniel Hiermayer, Alexander Lehner, Georg Leitner, Stefan Lew, Daniel Mitgutsch, Tim Schöftner, Birgit Seidler, Sabrina Wahlmüller