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Michael Ludwig überreichte Spendenscheck für Samariterbund-Sozialmarkt in Floridsdorf

Anlässlich seines kürzlich begangenen 50. Geburtstages ersuchte Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig GratulantInnen und FreundInnen von Geschenken abzusehen und stattdessen für den Sozialmarkt des Samariterbundes in der Floridsdorfer Frömmelgasse 31 zu spenden.


Durch diese Initiative ist es gelungen, die Summe von 4.300 Euro zu sammeln. Stadtrat Ludwig freute sich, heute, Donnerstag, im Sozialmarkt den Spendenscheck überreichen zu können. Es ist geplant, mit dem Erlös zwei Ausflüge mitzufinanzieren – einen für Kinder der KundInnen und einen für SeniorInnen, die ebenfalls im Sozialmarkt einkaufen. „Mir ist es besonders wichtig, dass wir die Menschen, die es nicht so leicht im Leben haben wie andere, bestmöglich unterstützen. Und dabei geht es nicht nur um materielle Zuwendung. Deswegen freut es mich ganz besonders, dass diese beiden Ausflüge geplant sind. Kindern einen Tag in Unbeschwertheit zu bereiten und Seniorinnen und Senioren eine Abwechslung zu bieten, ist eine fantastische Idee. Ich danke allen Spenderinnen und Sperndern sehr herzlich, die das mit Ihrer Unterstützung ermöglichen“, so Michael Ludwig.

 

Neben Gratis-Impfaktionen, Gesundheitstagen und dem Feiern von Muttertagen, Ostern und Weihnachten organisieren die Sozialmärkte auch jedes Jahr Ausflüge für die SeniorInnen unter ihren Mitgliedern sowie für die Kinder der KundInnen.

Im vergangenen Jahr fuhren rund 100 Kinder mit dem Märchenbus der ÖBB in den Familypark Neusiedlersee. Die Kinder zwischen 5 und 12 Jahren konnten bis zum Nachmittag ganz nach Lust und Laune das riesige Areal des Familyparks erkunden. Zur Auswahl standen unter anderem die Achterbahn Götterblitz, Fernlenkboote, interaktive Zwergenminen, eine Gladiatorenschule oder ein Wildtierpark mit Streichelzoo. Für jedes Kind war also das passende Abenteuer dabei. „Die Begeisterung der Kinder ist für uns

das größte Dankeschön“, so Organisator Georg Jelenko, Samariterbund-

Projektmanager im Sozialbereich.

 

Im Oktober 2010 wurden vierzig ältere StammkundInnen aus den Sozialmärkten vom Samariterbund zu einem Ausflug in die Wachau eingeladen. Das Stift Melk lud zu einer Führung durch das Benediktinerkloster und die neu gestalteten Museumsräume und Prunksäle. Danach folgte ein gemeinsames Mittagessen in Spitz an der Donau. „Die meisten Kundinnen und Kunden unserer Sozialmärkte leben am Existenzminimum und könnten sich einen derartigen Ausflug kaum leisten. Wir wollten auch der älteren Generation einen abwechslungsreichen Tag mit Unterhaltung und Kultur ermöglichen“, erklärte Mag. Oliver Löhlein, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Wien.

„Unter dem Motto ,Hilfe von Mensch zu Mensch’ leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Sozialmärkte des ASBÖ für rund 3.500 Menschen das ganz Jahr über hervorragende Arbeit. Sie sorgen mit ihren vielfältigen Aktionen für Begegnungen von Jung und Alt, alteingesessenen und neu zugezogenen Wienerinnen und Wienern und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum guten Miteinander und zum Kampf gegen Armut und Einsamkeit“, würdigte der Wohnbaustadtrat das Engagement des Sozialmarkt-Teams.

 

Hilfe dort, wo sie gebraucht wird

 

Neben dem Sozialmarkt in der Frömmelgasse betreibt der ASBÖ einen weiteren gleich neben seiner Zentrale in der Pillergasse im 15. Bezirk.

Genutzt wird das Angebot des SOMA vorwiegend von PensionistInnen und alleinstehenden

Müttern. Im SOMA werden Dinge des täglichen Bedarfs, von frischen Lebensmitteln über Konserven bis hin zu Hygieneartikeln, angeboten. Die Preise für diese Produkte sind um rund zwei Drittel niedriger als jene des Diskonthandels, da die Waren von Handel,

Industrie und Landwirtschaft gespendet werden.

 

Die Samariterbund-Sozialmärkte bieten auch Langzeitarbeitslosen und WiedereinsteigerInnen die Chance auf einen Arbeitsplatz. Personal, Transport und Betriebskosten müssen finanziert werden. Da die Sozialmärkte keine Förderungen erhalten, sind sie auf Geldspenden angewiesen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Jede noch so kleine Unterstützung ist willkommen:

 

Samariterbund-Sozialmarkt

Konto-Nr.: 287-342-244/01

Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG

BLZ: 20111

 

Durch die hohe Nachfrage ist der Samariterbund-Sozialmarkt immer auf der Suche nach weiteren Sponsoren, die Lebensmittel und Waren aller Art spenden.

Kontakt für Sponsoren:

 

ASBÖ Floridsdorf-Donaustadt

Tel.: 01 22 144

E-Mail: office@samariter.at

Weitere Informationen auf: sozialmarkt.samariter.at