Inhalt
< vorheriger Artikel

Mit der Notruf-Karte sicher in den Urlaub

Mit dem Euro-Notruf 112 (der EU-weiten Notrufnummer) und dem Mobiltelefon ist die Voraussetzung für eine schnellstmögliche Rettungsaktion geschaffen. Denn einer der ersten Schritte bei der Hilfeleistung ist es, den Notruf abzusetzen und professionelle Hilfe herbeizuholen. Schnelle Information an die Leitstelle sowie eine möglichst präzise Schilderung der Ereignisse sind Voraussetzung für die bestmögliche Hilfe. Denn im Notfall zählt jede Sekunde.


Das Forum Mobilkommunikation (FMK) und der Samariterbund haben gemeinsam die Notruf-Karte mit dem Aufkleber „112“ aufgelegt, um kurz vor der Urlaubsreisezeit besonders auf diese Thematik hinzuweisen. "Der Euro-Notruf 112 funktioniert in 37 Ländern und kann auch ohne Vertrag, SIM-Karte oder Guthaben angewählt werden“, erklärt FMK-Präsident Michael Krammer bei der gemeinsamen Pressekonferenz des FMK und des Samariterbundes am 10. Juni 2009, bei der ein umfangreiches Servicepaket für Urlauberinnen und Urlauber präsentiert wurde.

 

Neben der Notrufkarte im Scheckkartenformat inklusive Aufkleber finden Sie auf den Websites von FMK und Samariterbund

- die Landkarte jener Länder, wo der 112er gilt,

- den Englisch-Sprachführer für die Notrufsituation zum Herausschneiden und

- die direkten Hilfsanleitungen ebenfalls in englischer Sprache.

 

„Das Handy ist als schneller Retter unschlagbar. Dazu braucht es aber auch die Mobilfunkinfrastruktur als verlässliches Rückgrat“, streicht Krammer den Wert der Mobilfunktechnologie heraus.

 

Ein weiterer Schritt in der Rettungskette ist, Erste Hilfe zu leisten. „Uns war es besonders wichtig, dass die Notruf-Karte auch auf das Erste-Hilfe-Modul am Handy hinweist. Rasch kann sich jeder Handybesitzer Anleitungen für den Notfall herunterladen. Der Nutzer erhält Schritt für Schritt Anleitungen, was im Notfall zu tun ist. Leider ist die Zahl jener Verkehrsteilnehmer noch immer sehr groß, die sich vor Hilfemaßnahmen am Unfallort scheuen“, erklärt Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

 

 

Was gilt es beim Absetzen eines Notrufs zu beachten:

1. Wo genau ist der Notfallort?

2. Wer ruft an?

3. Was ist passiert?

4. Warten auf Rückfragen?

 

Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.

 

Der Euro-Notruf (112) war im Vorjahr bei den gewählten Notrufnummern der Einsatzkräfte die Nummer 1 mit 993.200 Anrufen. Allein in den Sommermonaten Juli und August gingen 162.424 Notrufe ein. Der Euro-Notruf ist die eine Nummer für alle Notfälle und funktioniert selbst in entlegenen Gebieten ohne Empfang im eigenen Netz.

 

Erste-Hilfe-Maßnahmen

 

Erst wenn professionelle Hilfe angefordert wurde, sind Erste-Hilfe-Maßnahmen zu setzen. Der „Samariter“ gibt kompakte Anleitungen.

 

Leichte, verständliche und gut bebilderte Erste-Hilfe-Anleitungen für Notfälle können auf das eigene Handy heruntergeladen werden. Egal, ob es sich um einen Herzinfarkt, Sport- oder Verkehrsunfall handelt: Das Handy unterstützt den Ersthelfer mit präzisen Anweisungen und hilft so, Leben zu retten.

 

Die Handy-Applikation, die für fast alle gängigen Handy-Modelle geeignet ist, wurde ausgeweitet. Jetzt kann man den Erste-Hilfe-Assistenten auch auf iPhones laden. In der iTunes Rubrik „Gesundheit und Fitness“ ist „der Samariter“ top gereiht, europaweit gibt es derzeit schon über 60.000 Downloads.

Die mobile Erste Hilfe fürs Handy funktioniert über www.dersamariter.at oder SMS mit dem Text "SAMARITER" an die Nummer 0828 22 500. Der „Samariter“ ersetzt aber natürlich keinen Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses!

 

Appell zur Ersten-Hilfe

„Jeder von uns setzt ‚statistisch gesehen’ einmal in seinem Leben einen Notruf ab. Die richtigen Hilfsmaßnahmen und das Handy können somit für jeden von uns zum Lebensretter werden. Mit der Notruf-Karte 112 haben Sie die wichtigsten Information kompakt bei der Hand“, rufen Krammer und Schnabel gemeinsam auf, sich auf das Erste-Hilfe-Thema vorzubereiten auf jeden Fall“ erste Hilfe zu leisten..

 

Service:

In folgenden Ländern (37) gilt der Euro-Notruf 112:

Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vatikan, Zypern

 

Die Notfallkarte inklusive 112-er Aufkleber gibt es kostenlos beim FMK unter Email: office@fmk.at oder Tel. 01/58839-14 und beim Samariterbund unter Email: presse@samariterbund.net oder Tel.: 01/ 891 45 – 223. Die diversen Serviceleistungen finden sie auf den Websites www.fmk.at sowie www.samariterbund.net

 

 

 

Rückfragehinweise:

 

Michael Buchner

Pressesprecher

Forum Mobilkommunikation

Mariahilfer Straße 37-39

A- 1060 Wien

Mobil: + 43 699 1 588 39 15

Tel: + 43 1 588 39 15

Fax: + 43 1 586 69 71

E-Mail: buchner@fmk.at

Internet: www.fmk.at

 

Martina Vitek

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

Hollergasse 2 - 6

1150 Wien

Tel.: +43-1-89145-227 Fax: +43-1-89145-99227

Mobil: +43-664-3582386

E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net

web: www.samariterbund.net