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Mutternacht

Straßenaktion und Filmabend zum Thema Müttersterblichkeit


150 AktivistInnen von unterschiedlichen Organisationen fanden sich am Freitag, den 6. Mai 2011, bei der Rahlstiege im 6. Wiener Gemeindebezirk ein, um kurz vor dem Muttertag auf das Thema Müttersterblichkeit aufmerksam zu machen. Die als Schwangere verkleideten Frauen und Männer ließen sich wie tot auf ein „blutiges“ Laken fallen. Jährlich sterben etwa 350.000 Mädchen und Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt. Mit der Aktion wurde auf dieses sinnlose Sterben aufmerksam gemacht und Österreich als Mitglied der Vereinten Nationen an seine Verpflichtung erinnert an der weltweiten Reduktion der Müttersterblichkeit mitzuwirken.

 

 

 

Mehr Fotos und weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Thema Müttersterblichkeit finden Sie auf www.mutternacht.at

 

Im Zeichen der Müttersterblichkeit stand auch der Filmabend im Topkino am 6. Mai 2011. Ein britischer Reporter hat eine afrikanische Geburtshelferin bei ihrer Arbeit begleitet, entstanden ist daraus der Film „Dead Mums Don’t Cry“. Der Film zeigt werdende Mütter im Tschad und ihr Kampf ums Überleben. Als ein positives Beispiel wird Honduras gezeigt. Hier wurde das Thema der Müttersterblichkeit ernst genommen und aktiv an einer Verbesserung der Situation für Schwangere und Mütter gearbeitet.

Im vollen Kinosaal wurde im Anschluss zum Film noch ausführlich über das 5. UN-Millenniumsziel – die Verbesserung der Müttergesundheit - informiert und anschließend auf ein Glas Wein zum Weiterdiskutieren geladen.

 

Wir danken herzlich für das rege Interesse und das zahlreiche Erscheinen.