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Nationale Katastrophenhilfeübung in Walchsee

Nationale Katastrophenhilfeübung des ASB in Walchsee vom 19. bis 22. Mai 2011Geübt wurde die Zusammenarbeit von Rettungseinheiten - vom erfahrenen Notarzt an der Unfallstelle über den Rettungshubschrauber bis hin zur Bergrettung. Zu den Herausforderungen gehörten beispielsweise die Versorgung und Unterbringung von Personen sowie die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Falle einer Katastrophe.


Die Teilnehmer haben bereits mehrmals im kleineren Rahmen geübt. Es ging darum, alle spezialisierten Rettungseinheiten zu einem Ganzen zusammenzuführen. So brachten sich alle hier stationierten Organisationen mit ihren jeweiligen Fachkräften ein, denn nur gemeinsam ist eine solch komplexe Übungssituation zu bewältigen. Gerhard Czappek, Geschäftsführer des Samariterbundes Tirol: „Es ist  für jeden einzelnen Teilnehmer und Helfer wichtig zu wissen und zu lernen, dass im Notfall schnell und professionell miteinander gehandelt wird und dass der Schutz und die Rettung der Bevölkerung oberste Priorität haben." Die Herausforderung bei solchen Übungen und Einsätzen liegt im effizienten Zusammenwirken aller Helfer. Einen wesentlicher Punkt war hier, dass die Führungsverantwortung von Anfang an klar ist und schnell wahrgenommen wird. „Der Einsatzleiter spielt dabei eine tragende Rolle, er hat alle Helfer zu koordinieren aber auch zu motivieren, damit im Notfall die Vorgehensweise gemeinsam erarbeitet und schnell umgesetzt werden kann“, kommentiert Robert Lauf, Landesrettungskommandant des Samariterbundes Tirol. Bei allen Katastrophen gilt es Menschen zu retten oder diese in Sicherheit zu bringen. Damit Hilfsgüter trotz Zusammenbruch der Kommunikationseinrichtungen und zerstörter Straßen und Flughäfen an den Katastrophenort gelangen können, müssen innerhalb kürzester Zeit für diese Probleme Lösungen gefunden werden. „Was die Helfer bei so einer Übung leisten, ist beeindruckend. Viele sind ehrenamtlich in ihrer Freizeit im Dienste der Gesellschaft tätig und mit vollem Einsatz für Menschen da, die rasche Hilfe in Notsituationen brauchen. Sie investieren viel Zeit in Ausbildung, in Übungen und Einsätze, um letztlich etwas zur Sicherheit von uns allen beizutragen. Dafür möchte ich mich bei allen freiwillig engagierten Menschen ganz herzlich bedanken“, so Robert Lauf abschließend. Bilder von der Übung folgen noch