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Nepal: SAM.I-Partner helfen in der Region Sindhupalchok


Heute wurden 1.000 dringend benötigte Pakete mit je zwei Zeltplanen samt Zubehör nach Chaku in Sindhupalchok gebracht. Menschen aus den Bergdörfern in Marming holen die Planen nun ab und bringen sie zu Fuß über steile Pfade nach Hause. Marming liegt nur wenige Kilometer von Tibet entfernt, die Region ist schwer vom Erdbeben betroffen. ASB Deutschland setzt in Kooperation mit der dänischen Organisation Danish People’s Aid (DPA) und dem Samariterbund aus Österreich diese Nothilfe-Aktion um. "Das Wichtigste für die Menschen ist jetzt, noch vor dem Monsun-Regen, ein Dach über dem Kopf zu haben", so Alex Mauz, Projektkoordinator vom ASBD. Der Samariterbund Deutschland ist, wie DPA und ASBÖ Partner des internationalen SAM.I-Netzwerkes und seit vielen Jahren in der Nothilfe aktiv. "Es ist wichtig, den Menschen in Nepal jetzt zu helfen. Es freut mich, dass wir das als SAM.I-Partner gemeinsam umsetzen", sagt Mads Jorgensen von DPA. Die Anlieferung der Hilfsgüter gestaltete sich aufgrund der beeinträchtigen Straßen in der gebirgigen Region schwierig. Die Infrastruktur des Landes ist schwer beschädigt, die Versorgung mit Fließwasser und Strom ist unterbrochen, Sanitäreinrichtungen fehlen. "Nach dem neuerlich starken Nachbeben ist es uns ein besonders großes Anliegen, die Menschen in den Dörfern zu unterstützen, die alles verloren haben", so Angelika Maier, Projektkoordinatorin vom ASBÖ. 

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