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Österreichische Unternehmen, Verbände und Institutionen unterzeichnen Charta mit vielfältigen Beiträgen zur Verkehrssicherheit

Die “Nationale Charta-Tour” machte am 23. September 2010 in Wien Station. In Anwesenheit von Verkehrsministerin Doris Bures und Walter Nissler, Fachreferent der Generaldirektion Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, begrüßte der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Richard Kühnel, Vertreter von über 50 österreichischen Unternehmen, Verbänden und Instutitionen im Haus der Europäischen Union. Im Rahmen der Veranstaltung haben sich 21 österreichische Unternehmen, Verbände und Institutionen dazu verpflichtet, konkrete Verkehrssicherheitsmaßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsunfälle auf den landesweiten Straßen zu ergreifen. Sieben bisherige Unterzeichner der Charta haben ihre Selbstverpflichtungen erneuert.


Verkehrsministerin Bures dankte allen Unterzeichnern für ihr Engagement und ihren Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit auf Österreichs Straßen. „Verkehrssicherheit ist ein Thema, das Breite braucht. So wie EIN rücksichtsvoller Autofahrer die Verkehrssicherheit nicht im Alleingang signifikant erhöhen kann, kann das auch nicht der Gesetzgeber allein. Es braucht die Zusammenarbeit, das Engagement von vielen, den Wettbewerb der Ideen. Deshalb ist es wichtig, dass viele Unternehmen konkrete unternehmensinterne Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit setzen“, so Bures.

 

Von seiten der Europäischen Kommission erinnerte Walter Nissler an die „geteilte Verantwortung“ für Verkehrssicherheit aller Akteure von EU und Regierungen über lokale Behörden und Verbände bis hin zu Firmen und jedem einzelnen Bürger. Die Europäische Charta für Straßenverkehrssicherheit mit mittlerweile mehr als 1.900 Unterzeichnern bezeichnete er als großen Erfolg, der nicht nur aus einer Vervielfachung der Selbstverpflichtungen bestehe sondern darüber hinaus im Entstehen einer Gemeinschaft um ein spezifisches Ziel mit der Möglichkeit Informationen, Erfahrungen und gute Praxis auszutauschen. „Innerhalb dieses einzigartigen Zusammenschlusses von selbstverpflichteten Bürgern und Organisationen werden die österreichischen Unterzeichner Nutznießer des Netzwerkeffekts der Zugehörigkeit“, so Nissler.

Mit der Unterzeichnung der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit zeigten österreichische Unternehmen, Institutionen und Verbände ihre Entschlossenheit, einen Beitrag zur Reduzierung der Verkehrsunfälle auf den Straßen Österreichs und Europas zu leisten. Sie verpflichten sich, einen dreijährigen Aktionsplan im Bereich Verkehrssicherheit umzusetzen und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit anderen Unterzeichnern europaweit mit Hilfe der interaktiven ERS Charta Plattform, die in allen europäischen Sprachen zugänglich ist, zu teilen. Die vielfältigen geplanten Aktionen der Unterzeichner reichen von Aufklärungs- und Informationskampagnen über Sicherheitsausstattung in Dienstfahrzeugen bis zu Bus- und Tram-Sicherheitstrainings für Schulkinder.

 

Alle 21 neuen und sieben erneuerten Selbstverpflichtungen sind auf der Homepage www.erscharter.eu zu finden, zusammen mir der vor kurzem eingerichteten österreichischen Community, die den Ideenaustausch und die Vernetzung zwischen allen Unterzeichnern fördert.

 

Die 21 Neu-Unterzeichner in Wien waren: APCOA Parking Austria AG, Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, Avis Autovermietung Gesellschaft m.b.H., Europäische Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e.V. (EVU), Internationale Spedition Schneckenreither Gesellschaft m.b.H., OMV Aktiengesellschaft, Österreichische Apothekerkammer, Österreichische Ärztekammer, Österreichische Forschungsgesellschaft Straße - Schiene - Verkehr, Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband, Österreichischer Städtebund, Stadt Innsbruck, Stadtwerke Klagenfurt AG, Steiermärkische Landesbahnen, Technische Hydraulik, United Parcel Service Speditionsgesellschaft m.b.H., VCÖ - Mobilität mit Zukunft, WIENER LINIEN GmbH & Co KG, Wirtschaftskammer Österreich, Zillertaler Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft.

 

Ihr Engagement erneuert haben: ARBÖ, Auto-, Motor, -und Radfahrerbund, Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH , ÖBB-Postbus GmbH, Paul KLACSKA GmbH, Schenker Co & AG, Stadt Wien, Wirtschaftskammer Wien.