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Orange Austria und Alcatel-Lucent stellen e-Health Lösung für Arbeiter-Samariter-Bund bereit

Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU), Orange Austria und der Arbeiter-Samariter-Bund Österreich haben den Testbetrieb einer gemeinsamen e-Health Lösung gestartet, mit der Patienten des Arbeiter-Samariter-Bund bessere Pflegeleistungen erhalten und eine vollständig mobile Lösung für das Messen von Blutzuckerspiegel und Blutdruck zur Verfügung gestellt bekommen.


Die moderne Kommunikationstechnologie bietet enormes Potenzial für Verbesserungen im Gesundheitswesen und im Pflegebereich. Mithilfe innovativer Kommunikationslösungen können bedeutende Kosteneinsparungen erzielt und das Gesundheitswesen vereinfacht werden. Gleichzeitig erhöhen sich Komfort und Sicherheit der Patienten, deren optimale Versorgung durch die mobilen Lösungen somit garantiert werden kann.

 

Zur Unterstützung dieses Trends haben Orange Austria und Alcatel-Lucent den Arbeiter-Samariter-Bund mit einer vollständig mobilen e-Health Lösung ausgestattet, die in Kanada bereits kommerziell im Einsatz ist. Die Lösung für das Health-Telemonitoring kombiniert intelligente Endgeräte mit der notwendigen Infrastruktur für Fernuntersuchung und –diagnose sowie Pflege. Bei einfachster Handhabung kann eine definierte Zielgruppe von Patienten den eigenen Blutdruck oder Blutzuckerspiegel – ortsunabhängig – messen.

 

„Für uns als Gesundheitsdienstleister steht der Mensch an erster Stelle. Deshalb freue ich mich, dass wir unseren Patienten mit dieser Lösung jederzeit optimale Pflege zukommen lassen können – unabhängig davon, wo sie sich gerade aufhalten“, so Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund.

 

Die e-Health Lösung basiert auf der „Alcatel-Lucent TeleHealthManager Application“. Mit Hilfe dieses Produktes können medizinische Daten erfasst und vollautomatisch via Bluetooth und GPRS an eine Datenbank übertragen werden. Die Datenübermittlung erfolgt gesichert, um dem hohen Anspruch an den Schutz der Daten der betreuten Personen Rechnung zu tragen.

 

„Wir freuen uns, dass wir dieses Pilotprojekt mit Alcatel-Lucent und dem Arbeiter-Samariter-Bund in Österreich durchführen können. Die moderne Telekommunikationstechnologie hat enormes Potenzial im Gesundheitswesen und kann Patienten das Leben erleichtern“, meint der CEO der Orange Austria Telecommunications GmbH, Michael Krammer. „Solche Initiativen kommen allen zugute – den Erbringern von Gesundheitsleistungen, Patienten, Pflegepersonal und Ärzten.“

 

Neben der Dokumentation der Werte, verfügt die Lösung auch über eine Warnfunktion. Sind die Messwerte auffällig, benachrichtigt das System via SMS oder E-Mail einen definierten Personenkreis, wie beispielsweise Angehörige, Pflegepersonal oder den Arzt. Findet in dem festgelegten Zeitraums keine Messung statt, wird eine Erinnerungs-SMS an Patient oder Angehörigen geschickt.

 

Die Lösung ist bereits seit Mitte 2008 in Kanada kommerziell im Einsatz und wird in Kürze auch in Österreich vermarktet werden.

 

„Alcatel-Lucent verbessert die Bereitstellung von Gesundheitsleistungen durch die Zusammenschaltung von Netzwerken, Menschen, Verfahren und Wissen, um die Qualität der Pflege zu verbessern, mehr Zeit für die Patientenbetreuung zu schaffen, und gleichzeitig die betriebliche Leistungsfähigkeit der Gesundheitsdienstleister von heute zu steigern“, so Harald Himmer, Generaldirektor von Alcatel-Lucent in Österreich. „Im Gesundheitswesen besteht ein enormes Interesse an mobilen Kommunikationslösungen. Unsere Anwendung ist sehr benutzerfreundlich und wirtschaftlich. Sie verbindet Patienten an abgelegenen Standorten in Echtzeit mit ihren Ärzten, und da liegt ihr größtes Potenzial.“

 

Auf die Bedeutung von regelmäßigen Messungen verweist Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn anlässlich der Präsentation des „mobilen medizinischen Tagebuchs“: „ Diabetes und Bluthochdruck sind die Zivilisationskrankheiten. Mittlerweile haben über 1,3 Millionen Menschen in Österreich von Bluthochdruck. 390.000 Personen sind an Diabetes mellitus erkrankt. Nur durch regelmäßige Kontrolle der Werte und genaue Befolgung der ärztlichen Indikation kann man relativ beschwerdefrei mit diesen Erkrankungen leben.“