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Otto Pendl ist neuer Präsident des ASBÖ NÖ

Im Landgasthaus Huber in Wagram ob der Traisen (Stadtgemeinde Traismauer, Bezirk St. Pölten-Land) haben am Samstag den 6. Juni 2009 die 108 Delegierten (von 120 Geladenen) des Samariterbundes NÖ in ihrer Vollversammlung eine neue Führungsmannschaft gewählt.


Präsident Dr. Ulrich Stiaßny übergab die Geschäfte an den neugewählten Landesobmann Präsident Abg. z. NR Bgm. Otto Pendl und sein Team. Ihm zur Seite stehen ebenfalls zwei neue Vizepräsidenten, nämlich Abg. z. NÖ Ltg. Otto Kernstock und der Jurist Dr. Franz Amler.

 

Als Ehrengäste konnten LRin Mag. Karin Scheele, LAbg. Franz Gartner, Bgm. Mag. Johann Gorth und VzBgm. Herbert Pfeffer (beide Traismauer) sowie Bgm. Ing. Heinz Konrath (Nussdorf) begrüßt werden. Weiters fanden sich der ASBÖ-Präsident Franz Schnabl und der Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller ein, die durch ihre Anwesenheit die Wichtigkeit dieser Tagung unterstreichen wollten und zum Ausdruck gaben, dass nur ein Miteinader das Ziel sein darf.

 

Dr. Stiaßny scheidet mit etwas Wehmut in seiner Funktion als Erster Samariter des Landes, doch es ist ihm aus persönlichen Gründen nicht mehr möglich dieses Amt weiter mit vollem Einsatz zu erfüllen.

 

In den vier Jahren seiner Präsidentschaft ist vieles geschehen! Das Katastrophenwesen wurde stark ausgebaut und erweitert. Der Samariterbund NÖ betreibt nun bereits neun KHD-Standorte, in denen entsprechendes Material sowie spezielle Ausrüstungsgegenstände, wie KHD-Anhänger, Luftzelte, Notstromaggregate und Zeltheizungen gelagert sind.

Die Gründung einer gemeinnützigen GmbH wurde unter seiner Präsidentschaft beschlossen und umgesetzt. Weiters die Zusammenarbeit mit 144 Notruf NÖ intensiviert. Zwei neue NEF-Standorte (Altlengbach und Persenbeug) konnten ihren Dienst aufnehmen und ein Beratungszentrum in Bruck/Leitha wurde mit aufgebaut.

Mit Präsident Dr. Stiaßny stellte auch die Mehrzahl der Funktionäre des Landesvorstandes ihre Funktion zur Verfügung. Dr. Stiaßny bedankte sich für das Vertrauen, welches ihm entgegengebracht wurde und wünschte dem neugewählten Landesobmann viel Erfolg.

 

NR Bgm. Otto Pendl dankte ebenfalls seinem Vorgänger und dessen Team, für die geleistete Arbeit zum Wohle der niederösterreichischen Bevölkerung und für die daraus resultierende gestärkte Positionierung des Samariterbundes in Niederösterreich.

 

Sowohl LRin Mag. Karin Scheele, die das Gesundheitsressort im Land NÖ inne hat, wie auch der Präsident des Samariterbundes Österreich Franz Schnabel sprachen sich für einen gemeinsamen Weg zur Lösungen aller Aufgaben aus. In Zukunft werden auf den Samariterbund im Sozialbereich besonders große Herausforderungen zukommen! -Gilt es hier, in Solidarität vereint, gemeinsam darauf zu achten und nötigenfalls zu reagieren, dass jedem unserer Mitmenschen der Zugang zur Grundversorgung und zum Gesundheitswesen offen bleibt.

 

In seinem ersten Ausblick für die nächsten Monate sprach der neue Landesobmann von großen Chancen für den Samariterbund seine vielfältigen Aufgabenbereiche zu festigen und weiter auszubauen. Er werde sich gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstandskollegium um Kontinuität bemühen und mit allen im Land Verantwortlichen Gespräche führen, um auch weiterhin das beste Gesundheitssystem, verbunden mit dem ehrenamtlichen Rettungswesens, in Europa zu gewährleisten. Ihm ist klar, dass dies auch Geld kosten werde! Die Samariter werden weiterhin ihr größtes Gut, nämlich die Freiwilligkeit einbringen und dafür Sorgen, dass das Personal bestens ausgebildet ist und modernste rettungstechnische und medizinische Gerätschaften zum Einsatz gelangen. Jedoch um dies alles sicherstellen zu können, muss gemeinsam, mit allen Entscheidungsträgern und Partnern im Land ein Weg der Finanzierung gefunden werden! - Hier dürfe sich niemand seiner Verantwortung entziehen!

 

In seiner Funktion als Landesobmann werde er sich dafür einsetzen, dass der Samariterbund in NÖ in seiner derzeitigen Gesamtheit erhalten bleibt und sein Leistungsspektrum, in guter Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Bundesverband, weiter ausgebaut wird.

 

 

Vieles ist jedoch vom Willen aller abhängig, - er sei aber guter Dinge und werde von Beginn an sein uneingeschränktes Engagement einbringen und seine guten Kontakte nutzen und lädt zum gemeinsamen Miteinander ein.

 

Schon am kommenden Wochenende wird er die 36. Landessanitätsbewerbe des ASBÖ NÖ in Purkersdorf besuchen, wo er hofft, bereits mit vielen Samaritern ins Gespräch zu kommen.

 

Abschließend bedankte er sich für seine Wahl zum Präsidenten des Samariterbundes NÖ: „Ich freue mich mit euch auf ein gute Zusammenarbeit im Sinne unserer Verpflichtungen und zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger!“