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Papst Benedikt XVI in Wien – Christus schauen

Wenn Papst Benedikt XVI heute mittag in Wien landet, sind die SamariterInnen schon seit den Morgenstunden voll im Einsatz. Im Verbund der „Vier für Wien“ unter Leitung des Malteser Hospitaldienstes“ betreuen sie den Sanitätseinsatz beim Papstbesuch.


Zwei SamariterInnen erleben den Papst sogar hautnah – sie stehen im Einsatz bei der Kirche „Zu den neun Chören der Engel“ auf dem Platz „Am Hof“, wo der Papst gegen 12.45 die Grußworte sprechen wird.

 

Die Einsatzleitung vor Ort hat Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann inne. Die „Vier für Wien“ stellen die Sanitätsversorgung in der Kirche sicher.

 

In der Zentrale des Samariterbundes in der Hollergasse wurde eine Sonderleitstelle unter der Leitung von Stefan Grasel eingerichtet, die bereits für die Fußball-EM im nächsten Jahr erprobt wird. In der Sonderleitstelle werden der Funkverkehr überwacht, ein Einsatztagebuch und die Lagekarte geführt sowie die Einsatzeinheiten disponiert. Über den Papstbesuch hinaus werden außerdem weitere Ambulanzdienste des Wochenendes überwacht, wie z.B. das 1. Donaukanaltreiben.

 

Zusätzlich unterstützt der Samariterbund die Wiener Rettung mit Einsatzfahrzeugen. Heute Freitag ist das Wiener Samariter-Team bis 23.00 Uhr im Einsatz, am Samstag von 7.00 bis 19.00 Uhr. Am Sonntag – der Höhepunkt des Besuchs am Stephansdom – stellt der Samariterbund Wien eine eigene Ambulanz mit vier Rettungswagen und zehn Rettungs- und NotfallsanitäterInnen und ist von 6.00 bis 19.00 Uhr im Einsatz.

 

Aufgrund der derzeitigen Wetterbedinungen – strömender Regen – erwarten die SamariterInnen wenig Interventionen. Das gesamte „Vier für Wien“-Team ist allerdings für rund 70.000 BesucherInnen Am Hof gerüstet. Darüber hinaus stehen weitere Ressourcen für mögliche Katastrophen als Reserve bereit.

 

Ein paar Fakten rund um den Papst-Besuch:

- 4,9 Millionen Euro kostet der Besuch

- Mehr als 1.700 Journalisten, Fotografen, Kameraleute und Techniker sind mit dabei, der ORF überträgt live

- Für die Wallfahrt nach Mariazell wurden 33.000 Zählkarten vergegeben

- Das „Papamobil“ ist ein Mercedes Benz mit einer maximalen Leistung von 272 PS

- KFZ-Kennzeichen: SCV 1 (Stato della Città del Vaticano)