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Podiumsdiskussion Frauen und Ehrenamt

Frauen erbringen gerade im sozialen Bereich große Leistungen – oft freiwillig und unbezahlt. An einer Diskussion am 27. Oktober 2009 wird das Thema „Frauen und Ehrenamt“ von einem hochkarätigen Podium diskutiert.


Knapp 44% der österreichischen Bevölkerung leisten laut einer Studie der Statistik Austria Freiwilligenarbeit. Nach Geschlechtern betrachtet sind es gut 47% der Männer und knapp 41% der Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren. Der niedrigere Frauenanteil täuscht über die Realität hinweg; Leistungen im eigenen Haushalt, wie zum Beispiel die Pflege von Angehörigen, gelten für die Statistik nicht als Freiwilligenarbeit. Doch gerade in der Pflege sind Frauen stärker präsent als Männer. Die Tatsache bleibt aber, dass laut Statistik zum Beispiel im Katastrophenhilfs- und Rettungsdienst die Männer mit über 80% dominieren.

 

„Der Samariterbund ist eine Organisation, die ohne ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gar nicht funktionieren könnte. Uns ist es wichtig, dass diese Menschen jene Wertschätzung erhalten, die sie verdienen. Gleichzeitig interessiert es uns natürlich, warum gerade Frauen sich für oder gegen die freiwillige Arbeit entscheiden“, erklärt ASBÖ-Präsident Franz Schnabl. „So ist die Idee für eine Podiumsdiskussion entstanden“.

 

Am 27. Oktober um 18 Uhr werden sich in der Wiener Urania Expertinnen versammeln, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Thema „Frauen und Ehrenamt“ erörtern werden. Die einleitenden Worte wird die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek sprechen. Auf dem Podium nehmen neben Franz Schnabl die ÖGB-Vizepräsidentin Dr. Sabine Oberhauser, Mag.a Nicole Sonnleitner vom Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrum Oberösterreich und Mag.a Selma Sprajcer vom NPO-Institut der Wirtschaftsuniversität Wien Platz. Moderiert wird die Diskussion von der bekannten Karriere-Trainerin Elfriede V. Gerdenits (Ö3 Jobcoach).

 

Dabei soll nicht nur über die Hintergründe der statistischen Zahlen gesprochen werden, sondern darüber, welche Motivation die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen antreibt und welche Chancen sich für sie aus ihrer Tätigkeit ergeben. Nicht zuletzt dient die Veranstaltung dazu, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, wie wichtig die Freiwilligenarbeit für unsere Gesellschaft ist.

 

Der Eintritt ist frei! Interessierte sind herzlich willkommen!