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Präsentation des EURETS-Projektes

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs beteiligte sich, in Zusammenarbeit mit dem slowakischen Samariterbund, der steirischen Landesregierung und den deutschen Johannitern, an einer Projektausschreibung der Europäischen Kommission im Rahmen der „Preparatory Action 2009“ und entwickelte EURETS. Diese stellt innerhalb und außerhalb der Europäischen Union die Organisation von Notunterkünften für bis zu 240 Personen (bis zu 4 Wochen).


Mit diesem Projekt entwickelt EURETS ein Management Team, das auf den Standards der Vereinten Nationen basiert, aber im Gegensatz zu bekannten Sheltering Konzepten des Roten Kreuzes und der UNHCR auf europäische Verhältnisse und winterliche Umfeldbedingungen ausgelegt ist, was es derzeit in dieser Form noch nicht gibt.

 

• Eine Gemeinde (80 Begünstigte) umfasst 16 Familien mit jeweils ca. 5 Mitgliedern

• Drei Gemeinden bieten Unterkunft für bis zu 250 Begünstigte (= die Kapazität eines ETS Modules)

• Kann auf 4 ETS Module (ca. 1.000 Begünstigte) ausgebaut werden

 

Das EURETS Management Team greift auf folgende Ausstattung zurück:

• Vor Ort gekaufte Ausstattung (unterstützt die Wirtschaft des betroffenen Landes)

• Vorhandene Ausstattung (EU Mitgliedstaaten oder andere Spender)

• Zelte und Ausrüstung werden von den EU Mitgliedsstaaten gestellt

 

Von dieser wichtigen länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Katastrophenhilfe konnten sich zahlreiche Vertreter von Ministerien, Landesregierung, Bezirksverwaltungsbehörde und Blaulichtorganisationen bei der Präsentation in Trumau überzeugen.