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Rekordjahr für ASBÖ Ternitz

Rettungseinsätze und Krankentransporte 2015 auf neuem Höchststand!


11.102 Ausfahrten (2.108 Rettungseinsätze und knapp 9.000 Krankentransporte) hatte der Samariterbund Ternitz-Pottschach im abgelaufenen Jahr zu verzeichnen – die Statistik weist 2015 als Rekordjahr aus, nie zuvor in ihrer über 60-jährigen Geschichte waren die Ternitzer Samariter „gefragter“. Dabei wurden 172 kritische Patienten nach rettungsdienstlicher Erstversorgung an den Notarzt übergeben, und die sechs Einsatzfahrzeuge mussten im Lauf dieses Jahres insgesamt 251.424 Kilometer bewältigen. Gemeinsam leisteten die Mitarbeiter (ca. 40 ehrenamtliche und vier hauptberufliche sowie im Durchschnitt ca. zehn Zivildiener) 41.389 Dienststunden zum Wohl der Allgemeinheit.

Technischer Leiter Christian HAUER resümiert: „Die Zahlen zeigen einen steigenden Bedarf an rettungsdienstlicher Versorgung; wir sind stetig um Verbesserungen bemüht, denn wir begegnen laufend neuen Herausforderungen. Hiezu zählen insbesondere die Einführung des NEF-Systems als Ersatz des bisherigen NAW – der Notarzt fährt bei kritischen Patienten nunmehr an Bord unserer Rettungsfahrzeuge mit –, aber auch die im Durchschnitt längeren Wege durch vermehrte Transporte ins Krankenhaus Wiener Neustadt.“

Samariter-Obmann StR Franz STIX dankt vor allem der Mannschaft: „Unser Team leistet mit knappen Ressourcen enorm viel – nur dank des außerordentlichen Engagements aller Mitarbeiter konnte eine derartige Fahrtenanzahl bewältigt werden. Besonders freut mich, dass trotz zunehmenden Drucks auf dem Arbeitsmarkt zahlreiche neue ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen werden konnten. Nur so können wir diese Leistungen erbringen.“ Übrigens: Gestiegen – und zwar um fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr – ist leider auch die Zahl der Fehleinsätze: Rund 350 Fahrten endeten – etwa wegen Notruf-Stornierungen nach bereits erfolgter Alarmierung oder Mitfahrverweigerung des Patienten – für die Samariter „brotlos“.