Inhalt
< vorheriger Artikel

Richtig vorbereitet zum Marathon

Der Chefarzt des Samariterbund Wien, Prim. Univ.-Doz. Dr. Helmut Seitz, ist seit 1984 für die Betreuung der LäuferInnen beim Vienna City Marathon verantwortlich. Wer das Laufereignis ohne Zwischenfälle bewältigen will, sollte sich entsprechend vorbereiten.


Gewissenhafte Vorbereitung beginnt in erster Linie rechtzeitig und das bedeutet selbst für sportliche Personen ein halbes Jahr vor dem Laufevent. Die häufigsten Verletzungen bei Marathonläufen sind Druckstellen und Blasen an den Zehen, geeignete Laufschuhe können hier Abhilfe schaffen.

 

Wer Sport treibt, schwitzt aber auch, darum empfiehlt der Chefarzt des Samariterbunds „trinken, trinken, trinken“, denn „bei sportlicher Aktivität werden pro Stunde durchschnittlich ein bis eineinhalb Liter Schweiß gebildet. Werden diese Verluste nicht rechtzeitig ersetzt, so werden Blut und Gewebe Flüssigkeit entzogen. Dann verändern sich die Fließeigenschaften des Blutes, es fließt langsamer, die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen wird eingeschränkt.“ Als Folgen machen sich Schwindel, Durchblutungsstörungen, Erbrechen oder Muskelkrämpfe bemerkbar.

 

„Daher schon eine halbe Stunde bis eine Stunde vor Beginn des Lauftrainings einen Viertelliter Flüssigkeit trinken“, empfiehlt Seitz. Die am besten geeignete Trinkflüssigkeit ist simples Leitungswasser.

 

Einsatz auf vielen Laufevents

 

Neben den Sportbegeisterten des Wien-Marathons versorgt der Samariterbund Wien auch die TeilnehmerInnen zahlreicher anderer Laufsportveranstaltungen, wie des dm-Frauenlaufs, des Herbstmarathons in der Prater-Hauptallee sowie sämtlicher Veranstaltungen des LCCWien.