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SA-RRT bei Katastrophenhilfeübung in Estland

Das SA-RRT des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs ist aufgrund des Hochwassers in Österreich erst später zur internationalen Katastrophenhilfeübung nach Estland aufgebrochen.


Das bei der EU gemeldete MUSAR Team SA-RRT ist zur vollständigen Selbstversorgung verpflichtet. So wurden für das gesamte Team, das aus 36 Mitgliedern besteht, neben rund 3,5 Tonnen an technischen Ausrüstungen auch 1,4 Tonnen an Getränken und Verpflegung, ebenso wie 1.600 Liter Trinkwasser mitgenommen. Der aus zwölf Zugfahrzeugen und insgesamt acht Anhängern bestehende Konvoi erreichte am Montag gegen 19.40 Uhr "Modexland", wo die internationale Übung mit dem Grenzübertritt sofort ihren Anfang nahm.

Das SA-RRT des Samariterbundes konnte neben den weiteren MUSAR Teams aus Finnland und Litauen bzw. einem TAST Team aus Italien sehr gut bestehen und die anwesenden internationalen Beobachter und Kontrolleure von ihren Leistungen überzeugen.

Der "Einsatz im Modexland" wurde durch ein schweres Erdbeben ausgelöst, ein katastrophaler Tsunami hatte neben schweren Schäden auch die Verseuchung des Trinkwassers zur Folge.

Das SA-RRT des Samariterbundes hat die gestellten Aufgaben professionell gelöst und die eigene Leistungs- sowie Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt.