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Samariter bei internationalem Katastrophendienst-Seminar

Als einziger NGO-Vertreter nahm Josef Riener vom ASBÖ Katastrophenhilfsdienst (KHD) vom 27. Juni bis zum 2. Juli in Rosersberg/Schweden an einem internationalen Trainingsseminar der NATO-Friedenspartnerschaft (Partnership for Peace, PfP) teil.


Durchgeführt wurde der hochrangig besetzte Kurs von der „Swedish Rescue Service Agency“ (SRSA). Die 23 TeilnehmerInnen aus Zivilschutzbehörden und Ministerien, vom Kinderhilfswerk UNICEF und der Flüchtlingsorganisation UNHCR kamen aus insgesamt 10 Ländern im SRSA-College Rosersberg zusammen.

 

Ziel der Weiterbildung war die Umsetzung von international einheitlichen Standards beim Errichten und Betreiben von Einsatzzentralen bei Katastrophenfällen. Die „On Site Operation Coordination Centres“ (OSOCC) sind das Herzstück jeder internationalen Hilfsaktion – von dort aus werden Hilfsmaßnahmen zentral koordiniert und dafür notwendige Informationen übermittelt.

 

Neben den allgemeinen OSOCC-Richtlinien, die rasches und effizientes Handeln in Krisenfällen – über alle Nationalitäten und Hilfsorganisationen hinweg – ermöglichen, wurden auch Erfahrungen aus dem Einsatz in Krisenregionen ausgetauscht und das Erlernte in praktischen Übungen trainiert. Dabei konnten die beiden österreichischen Teilnehmer – neben Riener der Tiroler Oberstleutnant Dietmar Heiss als Vertreter des österreichischen Verteidigungsministeriums – ihre Kompetenz unter Beweis stellen.

 

SRSA ist eine schwedische Regierungsbehörde, die mit insgesamt 780 MitarbeiterInnen vor allem über Aus- und Weiterbildung vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen umsetzt und national und international für Katastrophenfälle schult. Foto: SRSA