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Samariter evakuieren Fahrgäste

Der neue ÖBB-Railjet ist eine Innovation im österreichischen Zugsverkehr. Wie ein Notfall in der Praxis abzulaufen hat, wurde daher bei einer Evakuierungsübung trainiert.


Unterstützt wurde dieser Einsatz durch den Samariterbund Wien, das österreichische Bundesheer, die Feuerwehr und die Polizei. Der Samariterbund entsendete nicht nur eine RTW-Mannschaft für eventuelle San-Real-Fälle, sondern auch ein Beobachterteam.

 

Um alle eventuellen Möglichkeiten durchzuspielen, wurde von den Rettungssanitätern des Samariterbundes Wien testweise die Rettung eines Patienten mit einer genormten Krankentrage und mit einem Tragsessel aus der neuen und diesmal vernebelten Zugsgarnitur durchgeführt. "Die gewonnenen Erfahrungen kann man dabei zukünftig sehr gut für die Ausbildung unserer SamariterInnen nutzen und werden zukünftig in die Schulung einfließen", so Wolfgang Zimmermann, Bundesrettungskommandant und Beobachter dieser Übung.

 

Die Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter ÖBB und den anderen Einsatzorganisation funktionierte vorbildlich nach den Regeln der Integrierten Einsatzführung. Projektleiter Andreas Pohl und die ÖBB bedankten sich recht herzlich für die unbürokratische und professionelle Hilfe.