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Samariter helfen bei Liftausfall


In Kooperation mit dem Samariterbund bietet Wiener Wohnen ein neues Service für ältere und gehbehinderte Personen an. Das Trageservice hilft bei Überwindung des Treppenhauses bei Aufzugabschaltungen. In den mehr als 2.000 Wohnhausanlagen der Stadt Wien kommt es im Falle von Sanierungen, wegen Wartungsarbeiten oder nach Bränden notgedrungen immer wieder zu längeren Aufzugabschaltungen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bedeutet das eine Verringerung ihrer Lebensqualität. Daher hat sich Wiener Wohnen entschlossen, gemeinsam mit dem Samariterbund, in solchen Fällen ein Trageservice anzubieten. Die Kosten für das Service, dass die MieterInnen bei der Überwindung der Treppen zwischen der Wohnungseingangstüre und der Hauseingangstüre unterstützt, werden von Wiener Wohnen getragen.

Im Jänner 2013 wurde das Service bereits in 18 Wohnhausanlagen angeboten und von mehreren MieterInnen angenommen. Der Aufzug in dieser Anlage musste auf Grund von Wartungsarbeiten außer Betrieb gesetzt werden. Eine längere Aufzugsperre bedeutet für die Mieterinnen und Mieter, die nicht mehr besonders gut zu Fuß unterwegs sein, oftmals den Verlust ihrer Mobilität. Um Ihnen hier Unterstützung anzubieten und ihnen auch für die Zeit der Aufzugabschaltung die täglichen Wege, wie den Einkauf oder den Arztbesuch zu ermöglichen, ist dieser Trageservice, der hilft, die Stiegen zu überwinden, ein weiteres Service von Wiener Wohnen, das die Wohnzufriedenheit steigern wird.

Das Projekt wird im Jahr 2013 erprobt. Danach wird es evaluiert und wenn es sich bewährt, wird das Service dauerhaft angeboten. Wenn es eine Aufzugabschaltung auf einer Stiege einer Wohnhausanlage gibt, müssen die Bewohnerinnen und Bewohner, die diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen, nur den Arbeitersamariterbund verständigen und ihre Wunschtermine für die Inanspruchnahme des Dienstes bekanntgeben.