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Samariterbund baut mobile Klinik auf

Die Einsatztruppe des Samariterbundes befindet sich derzeit in der Pasea Laweh (Indonesien). Erste Erkundungen ergaben, dass ungefähr 70 Prozent der Häuser zerstört sind, 20 Prozent schwer beschädigt, etwa 10 Prozent sind unbeschädigt. Die Bevölkerung beginnt mit dem Wiederaufbau, stellt Ziegelwände auf, verschmiert breite Risse an den Wänden mit Zement. Zurzeit leben die Menschen in Zelten vor ihren Häusern, es besteht aber laut Behörde kein Bedarf an Housing-Projekten.


Die Samariterbund Ambulanz im Erdbebengebiet von Padang beginnt bereits zu laufen. Der Andrang ist sehr groß: Bereits am ersten Tag wurden 120 Personen medizinisch versorgt. Die Krankheitsbilder waren vielfältig - von Verletzungen, Wundversorgung bis zu Erkrankungen, Entzündungen und Durchfallsymptomen. Es wurde auch eine Hospitalisierung (Jochbeinbruch nach Sturz) veranlasst und eine größere Operation (große Zyste am Rücken) durchgeführt. „ Der Anteil und Babys und Kleinkindern unter den Patienten ist sehr groß, viele von ihnen leiden an hohem Fieber“, berichtet Wolfgang Wedan, vor Ort als Fachmann für Erdbebenhilfe des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs im Einsatz.

 

Bei den Erkundungsfahrtn ins Landesinnere verteilte der Samariterbund Planen für Notunterkünfte, Teppiche zum Sitzen und Schlafen sowie Hygienesets. Viele Straßen sind schwer beschädigt, die Erreichbarkeit der Gebiete ist schlecht. „Wir versuchen aber die Bevölkerung mit den notwendigsten Dingen des täglichen Bedarf auszustatten “, so Wolfgang Wedan.

 

Um den Menschen in der Krisenregion helfen zu können, bittet der Samariterbund um Unterstützung.

 

Spendenkonto:

 

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

PSK 60000, Kt.Nr.: 0093028745