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Samariterbund bei internationaler Katastrophenübung „Modex Tinglev 2016“

Mehr als 200 ExpertInnen aus 14 Staaten europäischen Staaten übten bei der internationalen Übung "MODEX Tinglev 2016" für den Ernstfall, darunter ein Team des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.


Such- und Rettungsteams sowie medizinische Teams trainierten bei der internationalen Übung "MODEX Tinglev 2016" die grenzübergreifende Zusammenarbeit nach einer Katastrophe. Ziel der Übung, die vom 29. Jänner bis 1. Februar 2016 in Tinglev in Dänemark stattfand, war es, die Arbeitsabläufe zu verbessern. MitarbeiterInnen des ASBÖ und des des ASSR aus der Slowakei begaben sich mit 11 Fahrzeugen und sechs Anhängern auf die 1.500 km lange Reise. Finanziert wurde die Übung über das Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union.

Insgesamt nahmen mehr als 200 Personen aus 14 Staaten sowie von den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission an der Übung teil. Das SA-RRT MUSAR Modul des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich sowie ExpertInnen aus Estland suchten und retteten Personen in zerstörten Gebäuden. Ein Team aus Italien sorgte für die medizinische Unterstützung, während ein Team aus Deutschland für die technische Unterstützung zuständig war und ein gesamteuropäisches Team den Einsatz leitete. Ausgangsszenario war ein schweres Erdbeben im fiktiven Staat "Modulistan",dessen Strukturen durch die Katastrophe stark beeinträchtigt waren.

Internationale Experten unterstützten die Übung, die am Katastrophenübungsplatz der dänischen Zivilschutzagentur DEMA stattfand. Juan Alfonso Lozano Basanta, Projektleiter bei der Europäischen Kommission, hob hervor, dass neben der Kooperation erstmalig auch eine Zertifizierung von Einsatzteams erprobt wurde. Am Ende der Übung wurde die Fahne Modulistans an das BMI übergeben, die nächste Übung wird von 8. bis 11. Juni 2016 in Österreich stattfinden wird.

Video zur Übung "Modex Tinglev 2016"