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Samariterbund beim 30. Frauenlauf stark vertreten

Der Samariterbund startete beim 30. Österreichischen Frauenlauf mit vielen Mitarbeiterinnen sowie weiblichen UMFs und deren Betreuerinnen. Die Gruppe Leopoldstadt stellt die Sanitätsversorgung von insgesamt 35.000 Läuferinnen sicher.


Neben vielen Mitarbeiterinnen gingen heuer auch einige Mädchen und Betreuerinnen aus den Samariterbund Flüchtlingseinrichtungen am 21. Mai beim Österreichischen Frauenlauf an den Start. Jede lief ihre persönliche Bestzeit und es bereitete allen sehr viel Spaß. Soviel geballte Frauenpower tut zur Abwechslung nicht nur unseren geflüchteten Mädchen gut, sondern auch den Samariterinnen.

Der Samariterbund Gruppe Leopoldstadt stellt auch dieses Jahr die Sanitätsversorgung sicher und war mit 75 SanitäterInnen und NotärztInnen vor Ort im Einsatz. Als mobile Einheiten standen sechs Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung. Auf Grund des guten Wetters fiel die Anzahl der verunfallten Läuferinnen glücklicherweise relativ klein aus.

Mehr als 35.000 Teilnehmerinnen verschiedener Nationen und jeden Alters konnte der Frauenlauf, der heuer zum 30. Mal stattfand, verbuchen. Neben internationalen Athletinnen von Weltformat standen begeisterte Hobbyläuferinnen, darunter auch Laufanfängerinnen, gemeinsam am Start. Diese Mischung macht den Österreichischen Frauenlauf weltweit zu einem einzigartigen Erlebnis. Ilse Dippmann, Initiatorin und Organisatorin des Österreichischen Frauenlaufs, hat 1988 mit 440 Läuferinnen begonnen, heuer waren es mehr als 35.000. Ein beachtliches Wachstum. Ilse Dippmann: "Man muss sich vorstellen, dass Frauen erst 1984 den Marathon als olympische Disziplin laufen durften. Es ist also noch gar nicht so lange her, dass es Frauen untersagt war, an Marathons teilzunehmen. Die Laufszene stand damals vor einem großen Wandel. Zwar hatte ich in gewisser Weise schon immer die Vision, dass der Österreichische Frauenlauf einmal solche Dimensionen annehmen könnte, doch den Eindruck, den man am Start bekommt, ist ein ganz anderer. Man spürt, dass hinter jedem der Gesichter eine eigene Geschichte steht - und das ist ein unbeschreibliches Gefühl."