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Samariterbund bereitet Entsendung eines Einsatzteams für den Wiederaufbau nach Haiti vor

Nach dem schweren Erdbeben in Haiti bereitet sich ein Einsatzteam erfahrener Katastrophenhelfer des Samariterbundes darauf vor, ins Katastrophengebiet aufzubrechen, um die basismedizinische Versorgung der Bevölkerung zu unterstützen und Möglichkeiten für den Wiederaufbau zu erkunden. Die Stadt Wien stellt einen Betrag von 500.000 Euro als Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti zur Verfügung. Die Hälfte des Betrages, also 250.000 Euro, soll für die Reparatur und den Wiederaufbau von Schulen, Kindergärten und Wohnhäusern verwendet werden, wobei die Stadt Wien plant, den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs mit dem Wiederaufbauprojekt zu beauftragen, da dieser bereits im Rahmen der Tsunami-Katastrophe des Jahres 2004 in Sri Lanka in diesem Bereich verdienstvolle Arbeit geleistet hat.


Riener Junge Wasser

"Nach ersten Schätzungen hat ein Drittel der Bevölkerung das Zuhause verloren. Jetzt ist es wichtig, den Menschen wieder Mut und Hoffnung zu geben. Unser Einsatzteam kann auf jahrelange Erfahrung im Wiederaufbau zurückgreifen und hat bereits beim Tsunami in Sri Lanka mit dem Housing-Projekt sein Know-how bewiesen und wertvolle Hilfe vor Ort geleistet", erklärt ASBÖ-Bundessekretär Reinhard Hundsmüller.

 

Im Dezember 2004 waren Mitarbeiter des Samariterbundes bereits 2 Tage nach der fürchterlichen Flutkatastrophe in Süd-Ost-Asien in Sri Lanka, um zu helfen: Innerhalb von 18 Monaten wurden über 300 Neubauten errichtet, etliche Reparaturen vorgenommen und die Instandsetzung von Schulen, Kindergärten oder Toilettenanlagen durchgeführt.

 

Der Entwicklungszusammenarbeitsexperte und Projektleiter für Zentralamerika der GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH des Samariterbundes), Mag. Gerhard Kovatsch, ist bereits vor Ort, um Ersterkundungen für Hilfsmaßnahmen und den Wiederaufbau durchzuführen. Kovatsch hält mit dem Einsatzteam des Samariterbundes laufend Kontakt.

 

Der ASBÖ ruft zur Solidarität mit der notleidenden Bevölkerung in der krisengeschüttelten Region auf und bittet um Spenden:

 

Spendenkonto: PSK, 00001-834-000, BLZ 60000, Kennwort: Erdbebenhilfe Haiti

oder zugunsten der Aktion Nachbar in Not (Spendenkonto: PSK 90.150.300; BLZ 60.000; Kennwort „Erdbeben Haiti“).

 

Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Zur Agenturmeldung der Stadt Wien:

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100118_OTS0087/haeupl-wien-hilft-mit-500000-euro-erdbebenopfern-in-haiti