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Samariterbund bittet um Spenden für Hochwasseropfer in Moldawien

Nach der stärksten Flut seit 100 Jahren sind die Gebiete an den Moldawischen Grenzflüssen Prut und Nistru schwer verwüstet. Nach Ansuchen der Moldawischen Regierung beim österreichischen Bundesministerium für Inneres wird ein achtköpfiges Hilfsteam des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs voraussichtlich am Freitag in die betroffene Region aufbrechen, um vor Ort Hilfe zu leisten.


Karte

Wie immer nach Hochwasserkatastrophen ist in erster Linie sauberes Trinkwasser dringend nötig. Mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen wird das Rapid Response-Team den Betroffenen zur Seite stehen. Voraussichtliches Einsatzgebiet sind die Regionen „Briceni“, „Stefan Voda“ und „Vodul lui Voda“. Nach Absprache mit den Behörden vor Ort wird man dort helfen, wo die Not am größten ist.

 

„Die voraussichtliche Einsatzdauer beträgt 14 Tage“, meint Ralph Ebhart, Chef des Stabes. „Je nach der Entwicklung im Krisengebiet könnten die österreichischen Helfer aber auch länger in Moldawien bleiben, um unterstützend tätig zu sein.“

 

„Die Menschen in den betroffenen Regionen stehen nicht nur vor den Trümmern ihrer Existenz – sie kämpfen um´s Überleben“, betont ASBÖ-Bundessekretär Reinhard Hundsmüller. „Durch den Einsatz unseres Katastrophenhilfsdienstes können wir das grundlegende Bedürfnis nach Trinkwasser decken.“

 

Das Wasser aus den zum Einsatz kommenden Umkehr-Osmose-Anlagen ist so rein, dass damit unter anderem auch Babynahrung zubereitet werden kann. Bis zu 40.000 Liter Trinkwasser können pro Tag aufbereitet werden.

 

Der Samariterbund bittet um finanzielle Unterstützung für die Hochwasserhilfe in Moldawien:

 

PSK-Spendenkonto „Hochwasserhilfe Moldawien“:

KntNr. 00001-834-000, BLZ 60000

Kontoinhaber: Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Bundesverband