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Samariterbund Burgenland beendet Sammelaktion für Flutopfer mit 70 Paletten

Am 01. Juni 2014 ging die Spendenaktion für die Flutopfer in Bosnien und Serbien zu Ende. Durch die Mithilfe zahlreicher Burgenländer konnte der Samariterbund Burgenland viele Spenden entgegennehmen, um diese dann ins Sammellager des Samariterbundes in Wien zu bringen. Von dort werden die Sammelspenden noch bis Mitte Juni durch LKW Konvois nach Bosnien und Serbien gebracht.


Von 18. Mai bis 01. Juni 2014 fand im Burgenland die Sammelaktion für die Flutopfer in Bosnien und Serbien auf der Samariterbund Dienststelle in Hornstein statt. Es gingen zahlreiche Anrufe von Privatpersonen ein, die in verschiedenen Ortschaften ihre Garage zur Verfügung stellten, um dort Spenden entgegennehmen und uns weitergeben zu können. Wir bedanken uns bei den Privatpersonen in Horitschon, Frauenkirchen, Purbach, Jois, Kleinwarasdorf und Oberwart für ihren Einsatz an dieser Spendenaktion. In Eisenstadt und Draßburg stellten junge Menschen das Projekt "Big Hearts" auf die Beine, was uns drei volle LKW Ladungen an Spenden erbrachte.   

Dadurch war es uns möglich sehr viele Sachspenden zusammen zu bekommen. In der Garage des Samariterbundes in Hornstein konnten 70 Paletten mit Babynahrung, Windeln, Hygieneartikeln, Lebensmitteln, Kleidung, Mineralwasser und Werkzeug verpackt werden. Jedoch hätten wir das nicht ohne die Mithilfe der freiwilligen Mitarbeiter des Samariterbundes und den freiwilligen Feuerwehren aus Hornstein, Eisenstadt, Schattendorf, Rohrbach, Neufeld und der Landesfeuerwehrschule erledigen können. Denn die Paletten mussten auch nach Wien transportiert werden, wo die Feuerwehrautos und Lastwagen der Feuerwehren zum Einsatz kamen. Von dort aus wurden die Hilfsgüter vom Samariterbund direkt in die betroffen Hochwassergebiete transportiert und vor Ort verteilt.

Wir wollen uns hiermit bei alljenen herzlich dafür bedanken, die  ihre Freizeit geopfert habt, um den Samariterbund Burgenland bei dieser Spendenaktion tatkräftig zu unterstützen. Es waren Wochen harter Arbeit und von enormen logistischen Aufwandes, welchen wir ohne diesen Einsatz nicht bewältigen hätten können. Es ist schön zu wissen, dass verschiedene Vereine, wie auch Menschen, in Extremsituationen zusammenkommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen, obwohl vielleicht noch vor ein paar Monaten Unverständnis füreinander geherrscht hat.