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Samariterbund Burgenland präsentiert sich in Eisenstadt

Burgenlands Hilfs- und Sicherheitsorganisationen präsentierten sich am 22. September gemeinsam bei einer Großveranstaltung in Eisenstadt: Im Rahmen der fünften HELB - Schau (HELB steht für Hilfe Einsatz Landessicherheit im Burgenland), die in der Martinkaserne in Eisenstadt stattfand, zeigten elf Organisationen ihr Können und stellten der Bevölkerung modernstes Einsatzgerät vor.


Hunderte Besucher zeigten ihr Interesse über das Tätigkeitsprofil des Samariterbund Burgenland, der ein reichhaltiges Programm zu bieten hatte. Rettungsfahrzeuge der neuesten Generation, eine errichtete Sanitätshilfestelle, die eindrucksvolle Aufbereitung von verunreinigtem Wasser zu Trinkwasser und Informationen über den geplanten Bereich der sozialen Pflege wurden vorgestellt.

 

Von 10.00 bis 16.00 Uhr bieteten viele Einsatzorganisationen ein dichtes Programm mit zahlreichen Vorführungen. Zu sehen waren beispielsweise ein ÖAMTC-Notarzthubschrauber in Aktion sowie eine Vorführung der Rettungshundebrigade und eine Leistungsschau der Polizei. Das Bundesheer errichtete eine Pionierbrücke und zeigte unter anderem einen Blackhawk-Hubschrauber.

 

Es reiche nicht einfach aus, den Einsatzorganisationen "Danke" zu sagen, so Landeshauptmann Hans Niessl, der sich besonders beeindruckt über die Trinkwasseraufbereitung beim Samariterbund zeigte: "Es ist Aufgabe der Politik, möglichst gute Rahmenbedingungen für die Arbeit der Freiwilligenorganisationen zu schaffen." Im Burgenland erhalten Mitglieder von Blaulichtorganisationen im Landesdienst bis zu zehn Tage Sonderurlaub pro Jahr, um an Einsätzen oder Übungen sowie Schulungen teilzunehmen.

 

Er schlage vor, dass es auch eine bundeseinheitliche Regelung in diesem Bereich geben sollte, so Niessl: Ehrenamtliche Tätigkeit könne nicht auf Kosten jener gehen, die sie ausübten. "Wenn sich das Burgenland das leisten kann als kleinstes Bundesland denke ich, dass der Bund da auch gefordert ist und andere Bundesländer, adäquate Lösungen zu schaffen", so Niessl.