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Samariterbund Burgenland: Strom kann Leben retten


Fünf burgenländische Pflegekompetenzzentren des Samariterbundes werden neu mit halbautomatischen Defibrillatoren ausgestattet. Gespendet wurden die Geräte vom Dienstleister Energie Burgenland, der im letzten Jahr aus einem Zusammenschluss von BEWAG und BEGAS entstanden war.
 
Am Dienstag, den 29. Jänner 2013, haben Vorstandsdirektor Dr. Alois Ecker und Vorstandssprecher Mag. Michael Gerbavsits die fünf Defibrillatoren dem Samariterbund Burgenland, vertreten durch Landesgeschäftsführer Mag. Wolfgang Dihanits und Rettungsdienstleiter Daniel Unger, übergeben. Die Geräte werden in den Pflegekompetenzzentren des Samariterbundes in den Gemeinden Siegendorf, Neufeld, Draßburg, Lackenbach und Olbendorf öffentlich zugänglich montiert. „Die Defibrillatoren bedeuten einen Gewinn für Sicherheit der Bewohner der Pflegekompetenzzentren, aber auch der betroffenen Ortschaften“, betont Dihanits. „Wir alle brauchen Energie - und sie kann bei einem akuten Herz-Kreislauf-Stillstand Leben retten. Wir freuen uns deshalb besonders über diese gelungene Kooperation mit dem Samariterbund“, ergänzt Gerbavsits.
 
Defibrillatoren können durch gezielte Stromstöße lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen beenden und sind eine wichtige Ergänzung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung in der Ersten Hilfe. Die halbautomatischen Geräte leiten die Ersthelfer mittels Sprachausgabe durch den Bedienungsablauf.
 
In Österreich gibt es immer mehr halbautomatische Defibrillatoren an öffentlich zugänglichen Stellen. Wo genau sich die Geräte befinden, kann man sich auch auf dem Smartphone anzeigen lassen. Die Erste-Hilfe-App des Samariterbundes für iPhone, iPad und Android-Handys berechnet den nächstgelegenen Defi-Standort und zeigt diesen auf einer Umgebungskarte an. Die Anwendung ist im App Store sowie im Google Play Store kostenlos erhältlich.