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Samariterbund: Endspurt bei den Vorbereitungen zum 25. Vienna City Marathon

Wien (OTS) - Auch beim Samariterbund Wien laufen die letzten Vorbereitungen zum 25. Vienna City Marathon am 27. April auf Hochtouren. Seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 1984 ist der Samariterbund für die medizinische Versorgung verantwortlich. Auch heuer sind die SamariterInnen top ausgerüstet.


16 NotärztInnen und rund 250 Notfalls- und RettungssanitäterInnen, Diplomschwestern und Diplompfleger, sowie 18 Rettungs-, 2 Notarztwagen und 6 Funktionswagen, 12 Versorgungszelte sorgen für eine Rund-Um-Betreuung der LäuferInnen. " Eine flächendeckende Versorgung der MarathonteilnehmerInnen können wir somit garantieren", erklärt Einsatzleiter Paul Ruzicka vom Samariterbund Wien, der von Anfang an im Team ist und somit auf jahrelange praktische Erfahrung beim Laufereignis des Jahres zurückblicken kann.

 

Für die Sanitätsversorgung sind insgesamt 29 Versorgungspunkte vorgesehen, wobei für die Läufer ab Kilometer 9 rund alle fünf Kilometer Ambulanzzelte aufgestellt und diese für notärztliche Versorgung eingerichtet sind. Zwischen den einzelnen Ambulanzstationen sind Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge für die Erstversorgung postiert, sodass ca. alle 2 km eine Betreuungsposition für die LäuferInnen besteht. Außerdem fahren im Läuferfeld zwei Notarztwagen mit, um bei Bedarf rasch eingreifen zu können.

 

Im Zielraum gibt es eine große Sanitätshilfsstelle mit insgesamt 9 Zelten, wobei zwei Einheiten mit behelfsmäßigen Überwachungsplätzen ausgestattet sind. Abseits des Zieleinlaufes wird eine "Ablagestation" in zwei Sanitätszelten mit 30 - 40 Feldbetten errichtet, um "normal erschöpften" LäuferInnen, die keiner ärztlichen Betreuung bedürfen, eine Rastmöglichkeit zu bieten bzw. dort kleinere Blessuren versorgen zu können. Weiters wurden Vorkehrungen getroffen, um rechtzeitig noch zusätzliche Einheiten mobilisieren zu können.

 

Letzte Tipps für den Start

 

Letztes Jahr gab es 309 Verletzte bei einer Rekordteilnehmerzahl:. Heuer hoffen die SamariterInnen auf eine Unterschreitung dieser Zahl. Um dieses Ziel erreichen zu können, sind die SanitäterInnen auch auf die Mithilfe der LäuferInnen angewiesen. Letzte Tipps hat der Chefarzt des Samariterbund Wien, Prim. Univ.-Doz. Dr. Helmut Seitz: "Nur wer sicher ist, belastbar und gesund zu sein, sollte beim Marathon starten.

Ernährungstechnisch sollte man im Vorfeld ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen, damit man am Marathontag die notwendigen Kraftreserven hat." Auch für den Rennverlauf hat der erfahrene Samariter wichtige Hinweise: "Vergessen Sie nicht, ausreichend zu trinken sowie Ihre Grenzen rechtzeitig wahrzunehmen und entsprechend ernst zu nehmen", rät Seitz.

 

Rückfragehinweis:

Samariterbund

Martina Vitek

Tel.: 01 891 45- 227 oder 0664 358 23 86