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Samariterbund erhält Spende für Flüchtlinge

Vorstand und Mitarbeiter des Hightech-Unternehmens ams AG engagieren sich für die Samariterbund-Flüchtlingseinrichtung in Unterpremstätten am Schwarzlsee und spenden zudem 40.000 Euro.


Spendenübergabe bei ams (von links): Gerald Fitz (Mitglied erweiterte Geschäftsleitung Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs), Thomas Stockmeier (COO ams), Reinhard Hundsmüller (Bundesgeschäftsführer Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs), Alexander Everke (Designierter CEO ams), Michael Wachsler-Markowitsch (CFO ams), Johann Eitner (Betriebsrat ams).

Etwa 700 Flüchtlinge, die um Asyl angesucht haben, sind derzeit in der Steiermarkhalle in Unterpremstätten bei Graz untergebracht. Ebenfalls in Unterpremstätten befindet sich das international erfolgreiche Hightech Unternehmen ams. Für die sozial engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sensorspezialisten ist die Unterstützung der Flüchtlingseinrichtung von Anfang an ein großes Anliegen gewesen.Zwei Wochen lang wurden mit Hilfe des Betriebsrats Sachspenden gesammelt. Außerdem war das ams-Management damit einverstanden, für freiwillige Hilfe in der Steiermark-Halle zwölf Arbeitstage zur Verfügung zu stellen, an denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ams AG den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) vor Ortunterstützen konnten.

"Der ams-Vorstand hat außerdem eine Spendenaktion mit einer Summe von 20.000 Euro ins Leben gerufen und sich bereit erklärt, jene Summe, die von den ams-Mitarbeitern gesammelt wird, zu verdoppeln", erklärt Michael Wachsler-Markowitsch, CFO von ams. "Mein Dank gilt allen freiwilligen Helfern und all jenen, die gespendet haben. Wir wissen, viele helfen öfter als einmal und tun das sogar in ihrer Freizeit. Wir sind stolz auf die gesamte ams-Familie, die wiederholt unter Beweis stellt, dass sie soziale Kompetenz sowie ein Gefühl für soziale Dringlichkeit hat und darüber hinaus auch gewillt ist, unbürokratisch und schnell aktiv zu werden", sagt ams Betriebsrat Johann Eitner. Das ams-Team hat fast 10.000 Euro gesammelt, die vom Vorstand auf 20.000 Euro verdoppelt worden sind. Gemeinsam mit der Startsumme von 20.000 Euro beträgt die kompletteams-Spendensumme jetzt 40.000 Euro. Dieser Betrag ist am 12. Oktober 2015 an Reinhard Hundsmüller (ASBÖ Bundesgeschäftsführer) und Gerald Fitz (Mitglied der Geschäftsleitung des ASBÖ) übergeben worden.

"Aus dieser großzügigen Spende werden wir die laufenden Kosten für die Anmietung und die Betriebskosten eines eigens eingerichteten Freizeit- und Lernzelts für Flüchtlingskinder am Schwarzlsee bezahlen. Außerdem können wir damit Winterbekleidung und Winterschuhe für Kinder und Erwachsene sowie dringend benötigte Medikamenten (z.B. für Diabetiker) anschaffen", erklärt ASBÖ Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.

Die ams AG ist ein multinationaler Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Unterpremstätten in der Steiermark.Man findet Sensoren oder Sensorschnittstellen von ams praktisch überall: im Automobil (Batteriemanagement oder Antikollisionssensoren), in der Medizintechnik (Computertomografie, Mammografie, Röntgen), in der Industrie (Automatisierung, Motoren, Gebäudetechnik) oder in der Unterhaltungselektronik (Tablets, Smartphones, Kopfhörer, Notebooks, Flachbildschirm-Fernseher) sowie in Haushaltsgeräten. Die ams AG beschäftigt weltweit in über 20 Ländern gut 1900 Mitarbeiter, in der österreichischen Firmenzentrale arbeitet etwa die Hälfte davon. Weitere Informationen finden Sie unter www.ams.com