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Samariterbund eröffnet Notquartiere für Flüchtlinge


Der Samariterbund Oberösterreich betreut nun etwa 100 Flüchtlinge in vorübergehenden Notquartieren. Die ersten Flüchtlinge aus der Erstaufnahmestelle Traiskichen sind bereits am Mittwoch eingetroffen, darunter Familien aus dem Irak und Afghanistan. "Wir können den Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflüchtet sind, hier ein wenig Ruhe bieten", so Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Die Turnhallen der Volksschule Römerbergschule und Diesterwegschule in Linz wurden mit Feldbetten ausgestattet. MitarbeiterInnen des Samariterbundes sind rund um die Uhr für die Flüchtlinge da.
Der Betrieb der Notquartiere ist bis Ende August geplant.
Der Samariterbund hat bereits Erfahrung mit vorübergehenden Notunterkünften in Tirol gesammelt und ist gerne bereit, weitere Flüchtlinge zu betreuen.

Auch die Unterbringung von Flüchtlingen in Wohncontainern ist denkbar. Reinhard Hundsmüller: "Schulen und Kindergärten wurden bereits erfolgreich in Containern untergebracht, wir haben uns immer gefragt, warum dies ausgerechnet bei der Betreuung von Menschen, die vor Krieg und Terror flüchten mussten, nicht möglich ist."

Der Samariterbund unterstützt in seinen nun neun dauerhaften Flüchtlingseinrichtungen in ganz Österreich Menschen in Not und bereitet aktuell die Betreuung von weiteren Flüchtlingseinrichtungen in Wien, Niederösterreich und Kärnten vor.


Rückfragen:Mag.a (FH) Corinna Dietrich, MAS
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
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