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Samariterbund fordert Rettungsgipfel

In einem Interview mit den Salzburger Nachrichten hat der Samariterbund-Bundessekretär Reinhard Hundsmüller von der Regierung erneut einen "Rettungsgipfel" gefordert. Angesichts der bekannten Budgetkürzungen und der Diskussion über die Abschaffung der Wehrpflicht - und damit das Ende des Zivildienstes - müssten alle Beteiligten an einen Tisch kommen: Länder, Städte, Gemeinden, Sozialversicherungs- und Krankenhausträger und die Rettungsorganisationen.


Bundessekretär Reinhard Hundsmüllee

"Das Rettungswesen ist eine öffentliche Aufgabe, für die damit beauftragten Organisationen aber ein immer größer werdendes Defizitgeschäft", so Hundsmüller in den Salzburger Nachrichten. Ohne Zivildienst werde sich das Minus vergrößern.

 

Dabei fordert der Samariterbund keineswegs die Beibehaltung der Wehrpflicht: "Wir fordern nur eine adäquate Finanzierung der Rettungs- und Krankentransporte", wird Reinhard Hundsmüller zitiert. Gefordert wird auch eine österreichweit einheitliche Regelung.