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Samariterbund für den Ernstfall gewappnet

Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986, das 100-jährige Hochwasser 2002 in Österreich – jetzt soll ein Pilotkurs die Koordination der bundesweiten Einsatzkräfte und Behörden für den Ernstfall weiter optimieren.


Selbstverständlich entsandte auch der Samariterbund (ASBÖ) drei seiner Kollegen zum Workshop „Integrierte Stabsausbildung“ des Innenministeriums im Bildungszentrum Traiskirchen. Vom 27. bis 30. November wurden dort die Richtlinien für die Einsatzführung im Katastrophenfall praxisnahe vermittelt.

 

Bereits 1986 wurde das „Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement“, kurz: SKKM, ins Leben gerufen. In diesem Rahmen finden regelmäßig Ausbildungen auf sehr hohem Leistungsniveau statt. Mitarbeiter des Samariterbundes haben die SKKM-Richtlinien mit entwickelt.

 

Für den Samariterbund waren Jürgen Grassl von der ASBÖ-Akademie, Harald Steinmetz vom Bundeseinsatzstab und Harald Knödler vom Rapid Response Team beim Pilotkurs dabei. Zwei besonders erfahrene Kollegen des Samariterbundes, Wolfgang Zimmermann und Josef Riener, leiteten die Teilnehmer als Stabstrainer an.