Inhalt
< vorheriger Artikel

Samariterbund Gaaden – Wienerwald betreut Motocross Staatsmeisterschaftsläufe

Am 30 April fanden in Sittendorf die alljährlichen Staatsmeisterschaftsläufe im Motocross statt. Der durch die andauernden Regenfälle der Vortage aufgeweicht Boden konnte die Fahrer nicht vom Rennen abhalten. Leider war es den Veteranen dieses Jahr nicht möglich auf dem schlammigen Boden ihren Schaulauf durch zu führen. Der Veranstalter, die freiwillige Feuerwehr Sittendorf, konnte sich über rund 1.500 Besucher freuen, die trotz 10°C Außentemperatur und Wind kamen, um die Fahrer anzufeuern.


Am 30 April 2006 fanden in Sittendorf die alljährlichen Staatsmeisterschaftsläufe im Motocross statt.

Am 30 April 2006 fanden in Sittendorf die alljährlichen Staatsmeisterschaftsläufe im Motocross statt.

Der Samariterbund Gaaden-Wienerwald organisierte den Ambulanzdienst. Es wurde eine SanHist Station mit 3 Behandlungsplätzen aufgebaut. Das Zelt wurde kostenlos vom Bundesverband zur Verfügung gestellt. Auch eine Wärmekanone zur Beheizung des Sanitätszeltes konnte dank der Hilfe eines Zivildieners organisiert werden. Gemeinsam mit den Gruppen St. Georgen und Groß Gerungs konnten 28 Sanitäter aufgestellt werden. Die Notärztliche Leitung übernahm Dr. Stockinger, der von der Freiwilligen Feuerwehr Sittendorf gestellt wurde. Die Anfahrt der Sanitätsfahrzeuge am Kreuzriegel konnte großteils mit Schneeketten erfolgen. Ein RTW erreichte nur mit Hilfe eines Traktors seinen Aufstellplatz.

Der ASB musste nur 2 Erste Hilfe Leistungen vornehmen. Einem Kind wurde von der Strecke fliegendes Material ins Gesicht geschleudert und erlitt eine Rissquetschwunde im Bereich des Auges. Ein Fahrer stürzte in der Steilabfahrt zum Friedhof, wurde von den Sanitätern erstversorgt und konnte nach ärztlicher Begutachtung selbstständig das Krankenhaus aufsuchen.

Durch die schwierigen Bodenverhältnisse kam es zu zahlreichen Stürzen und Ausrutschern bei den Motorsportlern, Besuchern und auch bei dem einen oder anderen Sanitäter, die aber alle ohne Folgen blieben.