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Samariterbund goes Hollywood

Im Jahr 2007 feiert der Samariterbund Österreich sein 80-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund wird eine Filmdokumentation erstellt, an der sich unter anderem auch der Samariterbund Groß Gerungs beteiligt hat. Die Dreharbeiten für den Filmbeitrag aus Groß Gerungs fanden am Samstag, dem 29. Juli 2006, im Dornröschenpark statt.


Am Beispiel eines nachgestellten Verkehrtsunfalles wurde die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Rettung und Polizei) dargestellt.

Am Unfall waren zwei Fahrzeuge mit 6 Personen beteiligt, wobei eine Person "schwer verletzt" und im Fahrzeug eingeklemmt war. Der Samariterbund Groß Gerungs war mit drei Einsatzfahrzeugen (ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungsfahrzeuge) und insgesamt 10 Personen beteiligt. Nach der notärztlichen Versorgung wurden die "schwer Verletzten" mit den Rettungsfahrzeugen abtransportiert. Unterstützt wurden die Rettungsmaßnahmen durch ein speziell geschultes Betreuungsteam (KIT).

 

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Gerungs rückte mit dem schweren Rüstfahrzeug (SRF) und dem Tanklöschfahrzeug (TLFA 4000) mit 11 Mann aus. Sie übernahm hierbei die Absicherung, den Brandschutz und die Befreiung des eingeklemmten Verletzten mittels Spreitzer. Zwei Polizisten der Dienststelle Groß Gerungs rekonstruierten den Unfallhergang.

 

Die Dreharbeiten wurden von einem professionellen Filmteam durchgeführt. Zur Unterstützung der Filmaufnahmen aus luftigen Höhen war auch die Drehleiter der Feuerwehr im Einsatz. Nach dem erfolgreichen Abschluss lud der Bundesverband des Samariterbund alle Beteiligten zu einem kleinen Imbiss. Als Vertreter der Gemeinde war Stadtrat Karl Eichinger anwesend, der dabei die gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen hervorhob.

Der Film wird im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten im Frühjahr 2007 präsentiert werden.